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Newsletter Januar-März 2018

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Schwung: Newsletter Januar-März 2018




Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn ich so in die Welt blicke, mache ich mir große Sorgen. Astronomische Staatsschulden, stagnierende Wirtschaft, steigende Börsenkurse und Immobilienpreise, Zinsen bei Null. Perfekte Zutaten für eine tiefe Krise. Doch so schlimm scheint es nicht zu sein: Der Staat freut sich über sinkende Arbeitslosigkeit und sprudelnde Steuereinnahmen. Die Konsumlust des Volkes ist groß. Deutschland geht es gut, die EU scheint sich zu berappeln, selbst aus Griechenland kommen kaum noch Krisenmeldungen. Also alles gut?

Auf den zweiten Blick sieht es anders aus: Erst fünf Monate nach der Wahl bildet sich eine Regierung, der – wie es scheint – nichts besseres einfällt, als weiterzumachen wie bisher, obwohl es nicht so weitergehen kann. Großprojekte kommen nicht voran, der Investitionsstau für Schulen und Verkehrsnetze ist nicht mehr abzutragen, die Bundeswehr ist praktisch kampfunfähig. Unternehmen kämpfen mit den finanziellen Folgen von Betrug. Politiker wollen inmitten des demographischen Wandels Werbung für Abtreibung legalisieren. Soziale Umgangsformen brechen weg, die Aggressivität auf Straßen und Radwegen nimmt zu, Haßkommentare überschwemmen die sozialen Netze. Jeder macht, was er will, Egoismus, wohin man schaut. Risse gehen quer durch die Gesellschaft, und niemand weiß, wie man sie kitten kann.


Was ist los?

Was ist los mit unserem Land? Und mehr noch, wenn wir über unsere Grenzen hinaus schauen in eine Welt, die wir kaum mehr verstehen: Was ist los mit unserer Welt?

Vielleicht wundern Sie sich über so viel Sorge: Ich bin es – als Coach schon von Berufs wegen – gewohnt, das Gute zu sehen, zu betonen, zu fördern. Davon ist – trotz scharfen Blicks auf manches Schlechte – auch der Newsletter getragen. Im letzten Newsletter habe ich „Filterblasen“ und „Echokammern“ erwähnt, verengte Informationsräume, in denen man dank ausgeklügelter Internet-Algorithmen nur noch das präsentiert bekommt, was man sowieso schon weiß. Ich habe mich gefragt, ob ich mit meinen Themen selbst in so einer Filterblase sitze.

Und ja: Ich bin bisher zumindest zu einseitig gewesen. Ich habe zu sehr in die Wirtschaft und auf ihre Chancen geschaut – und einen wichtigen Punkt weggelassen, der nicht fehlen darf, weil es ohne ihn nicht funktioniert: Es ist der Glaube – die gemeinsame Wertebasis unserer westlichen Kultur. Um dem allgegenwärtigen Mißverständnis vorzubeugen: Ich spreche hier nicht von der Kirche, auch nicht von Religion. Ich spreche von einem gesunden Glauben, wie ihn die Bibel definiert – nicht von dem, was Menschen oder Religionen daraus gemacht haben.


Verlorene Orientierung

So mancher kann mit Gott, Bibel und Glauben nichts anfangen. Deshalb halte ich mich an dieser Stelle gewöhnlich weitgehend damit zurück. Es ist hier im Newsletter ebensowenig wie im Coaching meine Absicht, Sie zu etwas zu überreden oder zu bekehren. Doch für mich ist die Bibel eine Kraft- und Wertequelle. Sie ist damit auch eine Motivationsquelle in Beruf und Alltag. Sie weitet meinen Blick über das Offensichtliche hinaus auf die unsichtbaren Zusammenhänge hinter den Kulissen und gibt damit auch in undurchschaubaren Situationen Orientierung.

Und genau das – die Orientierung – scheint unserer Gesellschaft verlorengegangen zu sein. Es ist heute wie zu biblischen Zeiten, als Jesus Christus feststellte, die Menschen seien wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und Schafe, diese seit Jahrtausenden domestizierten und den Menschen gewohnten Tiere, sind ohne Hirten wirklich sehr hilf- und orientierungslos. Deshalb kommt der Newsletter dieses Mal nicht ohne das Thema Glauben aus. Glaube, sagt man, sei Privatsache. Man solle nicht öffentlich darüber reden. Dabei ist er als zentraler Wirk- und Motivationsfaktor im Leben eines Menschen immer auch ein Motor für die ganze Gesellschaft.

Wenn Glaube und Bibel nicht Ihr Ding sind, dann lesen Sie dieses Mal bitte nicht weiter. Wenn Sie trotzdem neugierig sind auf das, was mein hochsensibler Blick so alles sieht, dann lassen Sie sich soweit darauf ein, wie es Ihnen möglich ist. Ich werde weder über theologische Fragen diskutieren, noch Werbung für die Kirche machen. Sondern ich werde unsere immer schwieriger zu verstehende Welt aus der Perspektive des Glaubens betrachten.


In der Komplexitätsfalle

Doch zunächst wieder das Thema Komplexität, von dem ich schon öfter schrieb. Nicht nur die Wirtschaft, die Märkte, die Finanzen sind durch die globale Vernetzung komplex geworden. Sondern die ganze Gesellschaft: Alles hängt mit allem zusammen, alles wirkt auf alles andere. Damit bekommt es nun auch immer stärker die Politik zu tun. Das übliche politische Handeln funktioniert nicht in einem komplexen Umfeld – im Gegenteil, politisches Handeln ist mit Komplexität inkompatibel. Die Auswirkungen sehen wir seit Jahren – zuletzt im ungewöhnlich langwierigen Prozeß der Regierungsbildung.

Komplexität heißt: die Zusammenhänge zwischen den Dingen sind nur teilweise oder gar nicht erkennbar. Im Einfachen sind Ursache und Wirkung deutlich sichtbar. Der einzige Fehler, den man hier machen kann – und leider häufig macht –, ist, Ursache und Wirkung zu verwechseln. Schwieriger wird es beim Komplizierten: Hier braucht es schon ausreichend Fachexpertise und einiges an Mühe und Geduld, um die Zusammenhänge und Wirkmechanismen zu erkennen. Einfaches und Kompliziertes läßt sich jedoch durchaus noch zielgerichtet planen und steuern – so, wie Politiker und Wirtschaftskapitäne es gewohnt sind.

Doch Komplexes zwingt zumindest teilweise zum Blindflug. Zu viele unbekannte Randbedingungen wirken auf unbekannte Weise. Planen wird schwierig und unsicher. Steuern bekommt immer mehr den Charakter des Experimentellen, von Versuch und Irrtum. Ergebnisse lassen sich nicht vorhersagen. Ursachen, die man setzt, können neben der beabsichtigten Wirkung unverhoffte Nebenwirkungen an unerwarteter Stelle haben. Manchmal gibt es nur die Nebenwirkungen. Im schlimmsten Fall erreicht man das Gegenteil des Beabsichtigten. Eine Politik, die in solch einem Umfeld unumstößliche Gesetze erläßt, und sie auch dann nicht mehr zurücknimmt, wenn sich herausstellt, daß sie nicht funktionieren, ist kontraproduktiv.


Übersehene Wirkfaktoren

Bisher habe ich öfter von der Kondratiefftheorie geschrieben, die längere Zyklen eines Auf und Ab in der Wirtschaft beschreibt. Diese Zyklen dauern 40 bis 60 Jahre und laufen immer nach dem gleichen Muster ab. Sie sind ein zusätzlicher, vielen Akteuren verborgener Wirkfaktor hinter dem, was unmittelbar vor Augen ist. Das Verborgene zu sehen, hilft, die vielen unverständlichen Dinge zu verstehen und einzuordnen, die uns so viel Kopfzerbrechen bereiten. Das gilt nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Politik. Wie rätselhaft die Dinge sind, haben kürzlich die Notenbankchefs sowohl der EZB, als auch der FED erstaunlich offen bekundet: „Wir verstehen es nicht“, warum Geldpolitik nach Lehrbuch keine Resultate nach Lehrbuch mehr bringe. Es sei ein „Mysterium“.

Doch den Kondratieffzyklen überlagert sind noch umfassendere Zyklen, die den Aufstieg und Niedergang ganzer Länder oder Weltreiche bewirken. Ein US-amerikanischer Autor hat die Entwicklungsstufen solcher Zyklen so beschrieben:

1.  Von der Unfreiheit zu tiefem Glauben
2.  Vom Glauben zu großem Mut
3.  Vom Mutigsein zur Freiheit
4.  Von der Freiheit zum Wohlstand
5.  Vom Wohlstand zur Selbstzufriedenheit
6.  Von der Selbstzufriedenheit zum Egoismus
7.  Vom Egoismus zur Gleichgültigkeit
8.  Von der Gleichgültigkeit zurück in die Unfreiheit

Diese Sicht bringt Gott als Wirkfaktor mit ins Spiel: Not lehrt beten. Menschen wenden sich Gott zu. Sie richten ihr Leben an den einfachen und kulturübergreifend gültigen biblischen Regeln für ein gelingendes Zusammenleben aus. Sie erfahren durch den Glauben eine Charakterschulung, werden mutig, beeinflussen ihre Umwelt zum Guten hin – Menschen und Verhältnisse gleichermaßen. Die Gemeinschaft entwickelt sich, Freiheit und Wohlstand blühen auf. Doch der Wohlstand hat eine unangenehme Nebenwirkung: Er macht selbstzufrieden. Der Erfolg steigt den Menschen zu Kopf. Sie haben es geschafft. Sie brauchen Gott nicht mehr. Sie verlassen sich auf ihren Wohlstand. Wenn Menschen Gottes Regeln fürs Zusammenleben nicht mehr gelten lassen, dann siegt der Egoismus. Das Ich wird wichtiger als das Wir. Die Umgangsformen kippen, die Gemeinschaft zerfällt, und mit ihr schwindet der Wohlstand. – Wo in diesem Zyklus stehen wir gerade?


Deutschland aus Gottes Perspektive

Erkennen wir Gottes Handschrift in unserer Geschichte? Blicken wir gut 100 Jahre zurück. Mit der Berliner Erklärung von 1909 hat ausgerechnet die Kirche Gott praktisch aus dem Land ausgeladen. Er zog sich zurück. Fünf Jahre später brach der erste Weltkrieg aus – nur Zufall? Ihm folgten Ächtung durch die Völkergemeinschaft, politische Wirren, Hyperinflation und Weltwirtschaftskrise. Die demokratische Regierung der Weimarer Republik rieb sich an den vielen Problemen dermaßen auf, daß sie hinwarf – jener „starke Mann“, der die Probleme schon lösen würde, stand Gewehr bei Fuß, die Macht zu übernehmen. Doch er vergriff sich auf nie dagewesene Weise an dem Volk, das Gott zu seinem Volk erklärt hat. Am Ende war alles kaputt und das Land geteilt.

Die Väter des Grundgesetzes brachten mit der im Gottesbezug erklärten Verantwortung vor Gott die Wende. Sie luden Gott wieder ein. Und das Wunder des Neuanfangs geschah – zumindest im Westen: Finanzhilfe der Siegermächte, Wiederaufbau, das Wirtschaftswunder, Aussöhnung mit den früheren Gegnern, geheilte Beziehungen zu Israel, Anerkennung durch die Völkergemeinschaft, wachsender Wohlstand. Im Osten wollte man dagegen von Gott nichts wissen. Es gab keine Finanzhilfe der Sowjetunion. Im Gegenteil: Sie holte sich, was noch zu gebrauchen war, als Reparationsleistungen. Die DDR ist nie auf einen grünen Zweig gekommen. Statt dessen: Mangelwirtschaft, Überwachung, Unfreiheit.

Und dann kam nach dem biblischen Zeitraum von 40 Jahren für beide Teile des Landes das Wunder der Wiedervereinigung. Kein einziger Schuß fiel. Es waren die Montagsgebete, mit denen alles begann. Daraus wurden die machtvollen und dennoch friedlichen Montagsdemonstrationen. Ein ehemaliges Politbüromitglied kommentierte später: „Wir waren auf alles vorbereitet – nur nicht auf Kerzen und Gebete.“ Daß das ein Wunder war, zeigt sich auch daran, daß zu jener Zeit eher Zerfallstendenzen vorherrschten: Die Sowjetunion, Jugoslawien und die Tschechoslowakei zerfielen in Einzelstaaten, die sich teilweise sogar bekriegten.


Wo stehen wir heute?

Gott hat uns, die wir uns immer noch an unserer Kriegsschuld zermartern, vergeben. Sein Segen sollte wieder über ganz Deutschland fließen. Doch was geschah? Wir scherten uns nicht um Gott. Politik und Wirtschaft spielten ihre eigenen Spielchen: Die Treuhand veruntreute alles, was die Menschen in der DDR mühsam unter den Bedingungen des Mangels geschaffen haben. Der Westen wollte im Osten einen Markt, aber keine Konkurrenz. Statt blühender Landschaften gab es Arbeitslosigkeit und Frustration.

In dieser Zeit schufen wir uns mit der Europäischen Union und dem Euro Abgötter, die uns an Gott vorbei Sicherheit und Frieden, Wohlstand und ein gutes Leben bringen sollten. So etwas nennt die Bibel Götzendienst, und es war immer der Grund für den Zusammenbruch von Imperien. Wir sehen es ja: Der Wohlstand schwindet. Die Sicherheit auch. Statt dessen große Zerstrittenheit in der EU. Wir sind wieder dabei, Gott auszuladen: Statt eines klaren Gottesbezuges enthält die EU-Verfassung einen schwammigen Hinweis auf „unser religiöses Erbe“, und in Deutschland diskutiert man, ob der Gottesbezug in unserem Grundgesetz „noch zeitgemäß“ sei. Selbst im frommen Bayern verschwinden Kruzifixe aus Kranken- und Klassenzimmern. Verbindlichkeit, Verantwortung und Einsatz für die Gemeinschaft werden unpopulär: Nicht nur Kirchen, sondern auch Vereine, Gewerkschaften und Parteien verlieren Mitglieder – Anzeichen für Egoismus und Gleichgültigkeit. Jeder macht seins, soziale Umgangsformen und moralische Werte brechen weg.

Stehen wir am Ende des oben beschriebenen Entwicklungszyklus? Das sollte uns sorgen, denn dann helfen uns keine Anstrengungen und auch kein neuer Kondratieffzyklus. An Gottes Segen ist alles gelegen: Ob uns Dinge gelingen, hängt nicht allein von unserem Können und unserer Technik ab. Es hängt auch von Gottes Segen ab. Das läßt sich zwar nicht wissenschaftlich nachweisen, aber es gehört zum menschlichen Erfahrungsschatz. Projekte, die nicht im Sinn Gottes sind, werden scheitern wie der Turmbau zu Babel – egal, wie gut wir sind, wie sehr wir uns anstrengen, und wie viel wir da hineininvestieren.


Auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit?

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, während des zweiten Kondratieffaufschwungs durch den Eisenbahnbau, kamen in England viele Menschen zum Glauben. Damals, so stellt der Theologe Vernon McGee fest, wurde England ein Imperium, die Nummer eins unter den großen Nationen der Welt. Woran lag das – am Kondratieffaufschwung oder am Glauben der Menschen? Das ist schwer zu sagen, zumal große Entwicklungen ohnehin nie nur auf eine einzige Ursache zurückgehen. Eine Generation später hatten die Menschen Gott wieder vergessen. England versank für lange Zeit in der Bedeutungslosigkeit. Lag es daran, daß man an den Erfolgen der Dampftechnologie festhielt und die Elektrifizierung verschlief? Oder lag es daran, daß man von Gott nichts mehr wissen sollte? Was war Ursache, was war Wirkung?

Heute macht Deutschland denselben Fehler wie damals England. Wir schlagen den Segen Gottes aus und machen, ohne die biblische Orientierung orientierungslos geworden, unser eigenes Ding. Doch das wird nicht funktionieren: Die Regierung, verunsichert und handlungsunfähig angesichts der ihr über den Kopf wachsenden Komplexität, hält gegen ihre eigenen Klimaziele am Auto fest, das uns nach dem Krieg so viel Wirtschaftswunder-Wohlstand gebracht hat, doch dessen Zeit zumindest in seiner heutigen Form zu Ende geht. Wenn wir nicht erkennen, was jetzt wirklich wichtig ist, riskieren wir, in die Bedeutungslosigkeit zu fallen. Oder noch schlimmer: Wir riskieren, daß vor lauter unlösbarer Probleme wieder ein „starker Mann“ übernehmen muß und wieder alles kaputt macht.

Was können wir tun? Aufhören, wie trotzige Kinder Gott davonzulaufen und immer nur unseren eigenen Kopf durchsetzen zu wollen. Wieder zurückkehren zu den biblischen Werten, die das christliche Abendland einst groß gemacht haben. Das, was uns die Bibel zu sagen hat, hilft uns, unser menschliches Grundproblem zu lösen, das uns ansonsten bei allem, was wir in als Einzelne oder als ganze Gesellschaft unternehmen, im Weg stehen würde. Es geht um unser Sozialverhalten, von dem das Gelingen oder Mißlingen von Arbeit und Politik heute mehr denn je abhängt. Unsere Gesellschaft steht vor einer schicksalhaften Weggabelung: Segen und Wohlstand? Oder eine lange, tiefe Krise, vielleicht sogar den Untergang der westlichen Kultur?


Das Grundproblem lösen

Worin besteht unser Grundproblem? Um es ohne den häßlichen Begriff Sünde zu erklären: Dem Menschen wohnt ein mächtiger Hang zum Egoismus inne. Geben wir ihm Raum, mißlingt das Zusammenleben und – wichtig für arbeitsteilige Wirtschaft wie demokratische Politik – das Zusammenarbeiten. Setzt sich der Mensch selbst absolut, verliert er jedes Maß – zu seinem eigenen Schaden, wie zum Schaden der Umwelt. Der Egoismus schafft Probleme wie Habgier, Silodenken oder Parteienklüngel. Das sind nicht nur rein soziale Probleme, deren Lösung das Leben lediglich etwas angenehmer machen. Sondern hier sind die Grundfesten unserer Gesellschaft bedroht. Unsere Gesellschaft droht an innerem Zerfall zugrunde zu gehen – wie einst das Römische Reich.

Der Autor Erik Händeler hat in seinem Buch „Himmel 4.0“ die enge Wechselwirkung zwischen Arbeit und Glauben herausgearbeitet. Er betont, wie sehr in der digitalisierten, globalisierten, komplexen Arbeitswelt das Sozialverhalten der Menschen über den wirtschaftlichen Erfolg entscheidet. Gerade das aber rutscht uns zunehmend weg. Ich sehe einen regelrechten Kulturabbruch: Nicht nur, daß die älteren Generationen die bewährten Regeln des Zusammenlebens kaum noch an die jüngeren Generationen weitergeben – ihnen selbst geht die „Kinderstube“ immer mehr verloren.

Ein starker Egoismus braucht ein noch stärkeres Korrektiv. Das kann nicht aus uns selbst kommen, sondern – Grundregel der Kybernetik – nur von außen. Es ist wie bei einer Heizung: So ausgeklügelt ihr Regelsystem ist, es weiß aus sich selbst heraus nicht, wie warm es sein soll. Es sei denn, ein Mensch stellt den Thermostat auf den gewünschten Wert ein. Der Sollwert kommt immer von außerhalb des Systems. Übertragen auf die Menschheit: Der Sollwert kommt von außen, von Gott, in Form des in der Bibel Niedergeschriebenen. Gläubige Menschen sind wie Thermostate, die die Regelgröße von außen aufnehmen und in das System – die Gesellschaft, die Partei, das Team, die Familie – geben, damit es richtig „funktioniert“.


Offen für den Nächsten

Der Glaube prägt die inneren Werte und lenkt den Blick zum anderen, motiviert zu mitmenschlichem Verhalten, zu Nächstenliebe, zu Fairness und Ehrlichkeit. Und ich spreche hier nur von Glauben, der ebendas tut. Sozialverhalten ist eine zwischenmenschliche Sache. Die vielfältigen Formen der Spiritualität, die nur um das Selbst und das eigene Wohlbefinden kreisen, bringen uns ebensowenig weiter, wie die Religionen, die sich gegen Menschen außerhalb der eigenen Gruppe feindselig stellen.

Händeler spricht von einer Gruppenethik, wenn Menschen so sehr auf die Werte und Ideale ihrer eigene Gruppe bezogen sind, daß sie anderen Gruppen distanziert oder feindselig gegenüber stehen. Die Früchte der Gruppenethik reichen von betrieblichem Kostenstellendenken bis zum Rassenhaß. Auf der anderen Seite steht die Individualethik, in der sich der Einzelne nicht mehr der Gruppe unterordnet, sondern nur noch auf sein eigenes Wohl schaut. Wie sehr dieser Individualismus in unserer Gesellschaft verbreitet ist, sehen wir an der um sich greifenden Selfie- und Selbstoptimierungskultur und am Boom der Psychologie- und Wellness-Zeitschriften.

Beide Ethiken polarisieren unsere Gesellschaft. Der Riß ist so tief, daß das Zukunftsinstitut 2017, noch vor der Wahl, feststellte: Es gehe nicht mehr um linkes oder rechtes Denken, sondern um die Kategorien des Ich und des Wir. Da die politischen Parteien jedoch immer noch an den bisherigen Kategorien Links und Rechts festhielten, verlören sie den Kontakt zum Volk. Die Wahl hat das eindrucksvoll bestätigt. Gleiches geschieht auch in anderen Ländern, zuletzt in Italien: Es war eine Wahl, bei der buchstäblich nichts herausgekommen ist.


Grundlage fürs Überleben

Was wir brauchen, so Händeler, sei eine Universalethik, die sowohl dem Wohl des Individuums, als auch dem Wohl der Gruppe verantwortlich sei, zu der das Individuum gehöre. Und: Die sich auch verantwortlich für das Wohl anderer Gruppen fühle. Genau das aber sei die Botschaft des Evangeliums. Dessen Werte wiederum fördern exakt das, was die vernetzte Arbeitswelt 4.0 jetzt brauche: Menschen, die in der Lage seien, offen und ehrlich zu kommunizieren sowie weitsichtig und uneigennützig zu kooperieren.

Hier wird deutlich, daß der Glaube keineswegs der Sahnetupfer obendrauf ist, den man sich leistet, wenn alles andere gut läuft. Schon gar nicht ist er Privatsache. Sondern der Glaube ist heute mehr denn je Grundlage für einen gelingenden Wandel in der Arbeitswelt. Und mit Blick auf die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen sehe ich den Glauben auch als unverzichtbare Grundlage für das Überleben unserer Gesellschaft. Und das nicht nur für Deutschland, sondern für die EU, ja, für die ganze westliche Welt.

Geht es wirklich ums Überleben? Schauen wir uns um: Ein desorientiertes Volk, das seine Werte ohne Not über Bord wirft. Ein öffentlich-rechtliches Fernsehen, das jeden Tag Morde und Verbrechen über den Bildschirm flimmern läßt. Eine gewinnzentrierte Wirtschaft, die um noch höherer Gewinne willen auch Betrug und Gesetzesbrüche nicht scheut. Eine überregulierte Medizin, die einerseits mit größtem Aufwand Leben rettet und andererseits Hunderttausende ungeborene Babys tötet. Eine selbstzentrierte Politik, die sich nur noch darum kümmert, die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Eine Europäische Union, die den Willen der der Völker mißachtet und systematisch die selbstgesetzten Verträge bricht. Ein Eurogruppenchef, der offen sagt: „Wenn es ernst wird, muß man lügen. “ Ein amerikanischer Präsident, der Wahrheit und Lüge nicht mal mehr auseinanderhalten kann. Eine westliche Welt, die so sehr auf den eigenen Wohlstand setzt, daß sie kommenden Generationen astronomisch hohe Staatsschulden hinterläßt…


Die Bibel – veraltet oder zeitlos?

Wenn eine Gesellschaft derart durcheinander gerät, ist ihr Bestehen definitiv gefährdet. Dafür bietet die Geschichte Beispiele genug: So wurde das einst so mächtige Römische Reich nicht Opfer noch mächtigerer Eroberer. Sondern es ist von innen her zerfallen. Das Wissen der Antike ging verloren, das dunkle Zeitalter brach an. Und das, obwohl man zum Schluß das Christentum noch zur Staatsreligion gemacht hatte. Doch das nützt alles nichts, wenn das Volk den Wertegeber Bibel ignoriert und macht, was es will.

Aber hat dieses uralte Buch uns heute überhaupt noch etwas zu sagen? Die Bibel ist ein überraschend lebendiges Buch: Sie zeigt sich immer als das, was man von ihr erwartet. Wer sie für ein Märchenbuch hält, wird eine Sammlung belangloser Märchen bekommen. Wer in ihr eine sklavisch einengende Religion vermutet, wird genau das finden. Wer sie als Orientierungshilfe sieht, dem wird sie Orientierung geben. Dann ist sie wie das Navi in meinem Auto: Sie weist den Weg zum Ziel. Ich habe die Freiheit, den Anweisungen zu folgen – oder eben nicht. Wenn ich vom richtigen Weg abkomme, sagt das Navi: „Bitte wenden!“ Die Bibel drückt das so aus: „Kehrt um von euren falschen Wegen!“

Und wie ist das mit den Christen? Nein, sie sind weder perfekt, noch bessere Menschen. Das mit dem Glauben und dem Sozialverhalten ist kein Selbstläufer. Gott gleist uns nicht auf einen Schienenstrang auf, der uns auf einem vorgegebenen Weg zwangsführt. Die zeitlos aktuellen Gebote der Bibel sind eher wie die weißen Linien auf der Autobahn. Man kann sich an ihnen orientieren – und kommt voran. Man hat aber auch die Freiheit, von ihnen abzuweichen. Dann kann es passieren, daß man an der Leitplanke entlangschrammt, im Straßengraben landet oder an einem Brückenpfeiler zerschellt.


Vertrauen reduziert Komplexität

Ein ernstgemeinter Glaube schafft ein Wertefundament. Das wiederum ist die Grundlage für Vertrauen. Jemand, der das lebt, wofür er steht, wird als vertrauenswürdig wahrgenommen. Vertrauen ist nicht nur die Grundlage des sozialen Zusammenlebens, sondern auch allen geschäftlichen Handelns. Es dauert lange, Vertrauen zu gewinnen, und es ist so schnell verspielt. Wo man nicht vertraut, bleibt Unsicherheit. Man braucht Regeln und Kontrolle und Strafen für Übertretungen. Das macht alles komplizierter und teurer. Vertrauen gilt als das wirksamste Mittel, Komplexität zu reduzieren. Und deshalb als die „wichtigste Währung“ der vernetzten und komplexen Wirtschaft des 21. Jahrhunderts.

Die Bibel definiert Glauben als Vertrauen in das, was wir nicht sehen oder wissen können. Dabei bedeutet Glauben nicht Unsicherheit oder Vermutung, sondern Gewißheit und Sicherheit – so paradox das für eine wissenschaftlich denkende Welt klingt. Der Glaube reduziert Komplexität im persönlichen Leben und trägt durch Veränderung und unsichere Zeiten. Ich habe das als DDR-Bürger selbst erlebt während der Wirren der Wende, in der sich alles, aber auch alles veränderte – teils in einer Weise, die Existenzängste auslösen konnte. Und ich erlebe das auch heute als Selbständiger, inmitten finanzieller Unsicherheit unter sich ständig ändernden politischen Rahmenbedingungen.

Werden wir „die Kurve kriegen“? Werden wir dem Ruf des göttlichen Navis, das uns schon seit geraumer Zeit zur Umkehr mahnt, folgen? Wenn nicht – fürchte ich – werden wohl wieder harte und unübersichtliche Zeiten auf uns zukommen … bis uns die Not wieder beten lehrt.


Die Bibel wiederentdecken

Ich habe versprochen, Sie zu nichts zu überreden oder zu bekehren. Dabei soll es bleiben. Aber ich möchte Sie einladen, die Bibel wiederzuentdecken. Unsere techniklastige Zeit ist ja geprägt von einer Überheblichkeit, die es besser zu wissen meint als frühere Generationen: Wir haben supermoderne Baustoffe, packen Häuser in Plastik, um Energie zu sparen. Und dann wundern wir uns, daß drinnen der Schimmel und draußen die Algen blühen, und tünchen gifthaltige Farbe drüber. Wie habe ich gestaunt, als ich in einem Freilichtmuseum erfuhr, wie genial, ressourcenschonend und nachhaltig frühere Bauernhäuser gebaut waren. In Fernsehreportagen staunen sie darüber, wie es die alten Griechen „ohne Computer“ schafften, die Säulen ihrer Tempel millimetergenau nach oben hin zu verjüngen, oder wie die Ägypter „mit primitivster Technik“ Pyramiden bauten, die nach Jahrtausenden immer noch fest stehen.

Auch in der Wirtschaft haben wir es zwei Jahrhunderte lang „besser gewußt“. Doch wenn ich lese, welche Anforderungen Führungskräfte und Mitarbeiter heute erfüllen müssen, um den Wandel in der Arbeitswelt wuppen zu können, dann ist das fast wörtlich aus der Bibel abgeschrieben. Wenn ich sehe, wie umständlich man in hierarchisch strukturierten Unternehmen miteinander umgeht, möchte ich am liebsten die Worte rufen, die ich mal irgendwo las: „Mach’s wie Gott, werde Mensch!“ Auch wenn unser Verstand es nicht erfassen kann: In Jesus Christus wurde Gott vor 2000 Jahren Mensch, tauchte in die Lebenswelt der Menschen ein, erlebte am eigenen Leib, wie schwierig das Leben sein kann, und lebte dennoch vor, wie ein erfülltes Leben gelingen kann. Das war für die Menschen damals unglaublich attraktiv. Nur das Establishment hatte seine Probleme damit. Am Ende schlugen sie ihn, der allen nur Gutes getan hatte, ans Kreuz.

Es tut in unserer getriebenen und überschleunigten Zeit richtig gut, mal für eine Weile in die Bibel „einzutauchen“ und zur Ruhe zu kommen. Man begegnet Menschen, die damals – in einer anderen Zeit und einer anderen Kultur – genau die gleichen Probleme hatten, wie wir heute. Wie haben sie sie gelöst? Was hat ihnen geholfen? Was können wir heute von ihnen lernen? Es ist faszinierend zu erleben, wie das den eigenen Horizont erweitert. Wenn Sie es ausprobieren möchten, steigen Sie am besten mit dem Markus-Evangelium ein. Es ist das kürzeste Evangelium. Markus erzählt dynamisch und mitreißend von Jesus Christus. Seine Zielgruppe waren damals die Soldaten der römischen Besatzungsmacht – Leute, die es kurz und zackig mochten. Wenn Sie hochsensibel sind, wird Ihnen sicher das Johannes-Evangelium gefallen. Johannes, der hochsensible Jünger, beginnt mit geradezu kosmischem Weitblick und nimmt sich dann viel Zeit, Begegnungen und Dialoge tiefgründig zu schildern.


Glaube persönlich

Je besser ich die Bibel kennenlerne, desto mehr staune ich über die zeitlose Lebensweisheit, die sie enthält. Ich erlebe sie als das ultimative Psychologiebuch: Was die Psychologie heute als neueste Erkenntnisse feiert, steht seit Jahrtausenden in der Bibel. Je länger ich an den Wirtschaftsthemen dran bin, desto stärker sehe ich, wie sehr die Bibel auch ein hochaktuelles Ökonomiebuch ist. Und Politiker finden in ihr das Politiklehrbuch schlechthin. Es gibt wahrlich keinen Grund für uns heute, es „besser wissen“ zu wollen. Was auf unserem eigenen Verstand gewachsen ist, hat ja am Ende doch nicht funktioniert.

Glaube hat in der Tat etwas von einer Kapitulation: Ich weiß es trotz all meiner Klugheit nicht besser als frühere Generationen. Und: Ich schaffe es nicht allein, meinen Egoismus im Zaum zu halten. Ich brauche die Hilfe von außerhalb des Systems. Das ist einen Moment lang unangenehm. Niemand kapituliert gern. Doch dann wird es einfach: Ich muß nicht mehr kämpfen. Jesus Christus kämpft für mich.

Diesen Schritt der Kapitulation bin ich vor über 30 Jahren gegangen. Und ich habe ihn bis heute nie bereut. Manchmal war es schwierig. Da lehnte sich etwas in mir auf, etwa als ich – noch zu DDR-Zeiten – in der Bibel las: „Jeder sei untertan der Obrigkeit.“ Dieser gottlosen Regierung sollte ich mich als Christ unterordnen? Kann Gott das wirklich wollen? Ich habe es schließlich getan, so paradox es mir erschien – und erlebte eine große Freiheit in der Enge der DDR. Fortan konnte ich angstfrei, auf Augenhöhe und mit erstaunlicher Vollmacht in die ideologische Auseinandersetzung mit den mächtigen Vertretern der Partei gehen. Hätte ich mich gegen sie aufgelehnt, dann hätten sie ein leichtes Spiel mit mir gehabt…


Es gibt einen Neuanfang

Dieses Mal war ich ungewöhnlich pessimistisch im Newsletter. Dazu stehe ich, denn die Situation unseres Landes und unserer Welt ist wirklich besorgniserregend. Doch ein optimistischer Schlußpunkt gehört trotzdem hierher: Egal, wie tief wir den Karren in den Morast gefahren haben, egal, was wir angerichtet haben, egal, wie schuldig wir an anderen Menschen oder an Gott geworden sind – es gibt einen Neuanfang. Es gibt Vergebung der Schuld. Das ist meines Wissens ein Alleinstellungsmerkmal der Bibel. Das hat keine andere Religion zu bieten, und schon gar nicht die Psychologie.

Vergebung der Schuld, Neuanfang – wie ist das möglich? Jesus, dem selbst seine Feinde bescheinigt haben, er sei ohne Sünde, ist am Kreuz gestorben. Daran gedenken wir am Karfreitag. Eigentlich wäre der Platz am Kreuz mein Platz gewesen für all das, was ich in meinem Leben schon angerichtet habe. Doch der Unschuldige starb an meiner Stelle und hat mir damit die Schuld abgenommen. Ich muß nicht selbst mühsam gutes Karma produzieren, um das schlechte zu kompensieren. Der Zähler ist auf Null zurückgestellt. Ich kann neu anfangen, nach jeder Sünde, nach jedem Irrweg, immer wieder neu.

Ich wünsche mir, daß unser Land das wiederentdeckt. Daß wir „die Kurve kriegen“ und umkehren von dem Weg, der immer weiter in den Morast führt. Daß unser Land – und unsere taumelnde Welt – eine Zukunft hat. Diese Osterhoffnung lebt trotz aller sorgenvoller Betrachtungen in mir. Haben Sie eine gesegnete Karwoche und entspannte Ostertage!

Herzlichst,
Ihr Reimar Lüngen



„Es ist immer Zeit für einen Neuanfang.“
– Konrad Adenauer



Inhalt

> Technik: Wenn der Adblocker den Newsletter vermurkst
> Termine und Infos
> Beruflichen Wandel meistern



Technik: Wenn der Adblocker den Newsletter vermurkst

Beim Versenden des letzten Newsletters (November/Dezember 2017) bekam ich eine außergewöhnlich hohe Zahl unklarer Fehlermeldungen. Offenbar sind viele Exemplare irgendwo auf dem Weg steckengeblieben und haben nicht ihr Ziel erreicht. Wenn Sie ihn bekommen haben, dann hat er vielleicht aufgrund seiner ungewöhnlichen Größe Ihr Postfach verstopft.

Was ist geschehen? Die Hotline der im Browser laufenden Versandsoftware hat festgestellt, daß ein Adblocker den in Arbeit befindlichen Newsletter mit leeren Nonsens-Daten auf eine absurde Größe aufgeblasen hat. Es handelt sich nicht um Schadsoftware, sondern einfach um Nonsens durch eine unvorhergesehene Wechselwirkung. Wunder der Technik – wer kommt auf die Idee, daß so etwas passieren könnte? Bisher gab es jedenfalls keine Probleme dieser Art.

Diesen Newsletter erstelle ich nun in meinem Ersatzbrowser ohne Adblocker, den ich nur nutze, wenn eine aufgerufene Seite ihren Dienst wegen des Adblockers verweigert. Falls Sie durch den Vorfall Probleme hatten, bitte ich Sie um Entschuldigung. Löschen Sie den Newsletter einfach, falls es noch nicht geschehen ist, um wieder Platz im Postfach zu schaffen. (Zum Auffinden: Ich habe ihn am 6. Dezember versandt.) Falls Sie den Newsletter nicht erhalten haben, können Sie ihn im Newsletter-Archiv lesen.

Zum Newsletter-Archiv: www.RLuengen.de/nlarchiv.html



Termine und Infos

Drei Monate lang gab es keinen Newsletter. Die Feelgood Manager-Ausbildung hat mich ganz gefordert. Sie ist noch nicht vorbei, doch der Praxisteil geht nun entspannt dem Ende zu. Auch das Coaching mußte ich in dieser Zeit weit zurückfahren, stehe jetzt aber wieder zur Verfügung. Die reguläre Seminartätigkeit lasse ich weiter ruhen, bin jedoch wie gehabt offen für längerfristig planbare Seminaranfragen.


Seminaranfragen

Immer wieder werde ich gefragt, ob es Seminare, wie ich sie anbiete, auch anderswo als nur in Norddeutschland gäbe. Meines Wissens nicht – aber ich würde sie auch woanders halten, wenn ich eingeladen werde. Wenn es am Ort einen Ansprechpartner oder ein Team gibt, das bei der Organisation hilft und lokal auch ein wenig die Werbetrommel rührt, dann können wir mit wenig Aufwand Großes erreichen – natürlich zu beiderseitigem Nutzen, wie bisherige Veranstaltungen zeigen. Also: Wenn Sie mich als Referent einladen möchten, dann sprechen Sie mich gern an!

Mehr zu meinen Seminarthemen auf: www.RLuengen.de/termine



Beruflichen Wandel meistern

Sie sind frustriert im Beruf? Drohen auszubrennen? Langweilen sich zu Tode? Vermissen den Sinn? Wissen nicht, wie es weitergehen soll? Dann bleiben Sie nicht in Ihrer frustrierenden Situation! Sie riskieren sonst vielleicht sogar gesundheitliche Schäden. Warten Sie nicht, bis es zu spät ist.

Wenn Sie sich eine Veränderung nicht zutrauen oder nicht wissen, was Sie als nächstes tun sollen, dann stehe ich Ihnen mit Berufungscoaching und/oder Bewerbungscoaching gern zur Verfügung: Sie entdecken, was in Ihnen steckt, gewinnen Klarheit über Ihre Möglichkeiten, wissen, welche Richtung Sie einschlagen können, verstehen, wie der Bewerbungsprozeß funktioniert und präsentieren mutig einen Lebenslauf, auf den Sie stolz sein können.

Wenn Sie sich das wünschen, dann lassen Sie sich doch zu einem unverbindlichen und kostenlosen Kennenlerntelefonat einladen. Wir nehmen uns Zeit füreinander und ergründen, was Sie brauchen und was ich für Sie tun kann. Sie gehen kein Risiko ein: Nur wenn alles perfekt paßt, beginnen wir mit dem Coaching. Davor sind Sie zu nichts weiter verpflichtet.

So erreichen Sie mich:

Reimar Lüngen
Onckenstraße 11
22607 Hamburg

Tel. 040/28 41 09 45
E-Mail info@klaarkimming.org

Mehr Infos auf: www.KlaarKimming.org




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