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Newsletter Februar 2012

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Liebe Leserin, lieber Leser,

während wir am 30. Januar am sehr bewegten Connextions Expertenabend angesichts der vielen scheinbar unlösbaren Probleme über Notwendigkeit und Möglichkeiten des Umdenkens nachdachten, drückte der EU-Gipfel eilig den ESM durch. Der ESM, der "Europäische Stabilitätsmechanismus", ist der neue, dauerhafte und viel kritisierte Euro-Rettungsschirm. Er soll vorzeitig schon im Juli 2012 in Kraft treten. Die nationalen Regierungen stehen nun unter noch größerem Druck, das Vertragswerk zu unterzeichnen - was eine öffentliche Diskussion darüber praktisch unmöglich macht.

Was ist das Problem am ESM? Er ist doch eigentlich ganz sinnvoll gedacht - als starkes und stabiles Instrument, das überschuldeten Staaten mit Finanzzahlungen unter die Arme greift, eine mächtige Behörde mit weitreichenden Befugnissen. Die "Märkte" sollen beruhigt und Vertrauen geschaffen werden. Dafür sind unerschütterliche Strukturen nötig, vereinbart im 58seitigen ESM-Vertrag, der den nationalen Parlamenten zur Entscheidung vorliegt.

Doch gerade diese Strukturen sind es, die mir (und vielen Kritikern) Kopfzerbrechen bereiten: Die Behörde und ihre Mitarbeiter stehen rechtlich unter totaler Immunität. Die "Märkte" und die Ratingagenturen sollen ihr nichts anhaben können - das ist sicher beabsichtigt. Aber auch kein Gericht darf sie verklagen, kein Ermittler darf durchsuchen oder beschlagnahmen, kein Parlament darf Rechenschaft fordern. Im Gegenteil: Staaten müssen zahlen, sobald es der ESM verlangt, Debatten, Einsprüche oder Zahlungsverweigerungen sind nicht vorgesehen. Der ESM ist von Beschränkungen, Verwaltungsvorschriften, Kontrollen, Moratorien und Verboten jeglicher Art befreit. Er muß keinerlei Steuern oder Zölle zahlen, darf aber selbst Steuern erheben. Und die teilnehmenden Staaten verpflichten sich, diesen rechtsfreien Raum für den ESM zu schaffen.

Was wir mit dem ESM ins Leben rufen, ist also ein Ungetüm von Superbehörde mit praktisch unbegrenzter Macht. Sie bedeutet das Ende der finanziellen Souveränität der Einzelstaaten, möglicherweise, so Kritiker, das Ende der Demokratie in Europa. Vielleicht muß das so sein - je größer die Not, desto größer schließlich die Rettungsmaßnahmen. Aber, so frage ich mich, was passiert eigentlich, wenn man Menschen unbegrenzte Macht gibt?

Ich denke, was wir hier veranstalten, ist ein Spiel mit dem Feuer. Es braucht schon eine sehr, sehr große Menge guten Willens aller Beteiligten, damit es nicht schief geht. Kennen Sie den erschütternden Film "Das Experiment"? Er greift eine wahre Geschichte auf: Das Stanford-Prison-Experiment brachte Versuchspersonen in eine Gefängnissituation - entweder als Wärter oder als Gefangene. Die Wärter bekamen wenig Vorschriften und große Freiheiten. Der Versuch mußte nach wenigen Tagen abgebrochen werden, weil er außer Kontrolle geriet. Der Film läßt den Versuch weiterlaufen ... bis zum bitteren Ende.

Und was bleibt nun? Keine kurzsichtige Politik wird irgend etwas retten können. Gefragt ist Handeln mit Weitblick. Und das ist unser Teil. Damit können wir in unserer Gesellschaft bewirken, was die Politik nicht schafft. Nein, nicht den Euro retten, sondern das Leben lebenswerter machen. Das Anliegen, den Horizont zu weiten, ist mein Herzensanliegen. Ich lade Sie deshalb herzlich ein, am 15. Februar in Hamburg-Eppendorf einen weiten Blick zu riskieren und erfrischend neue Erkenntnisse zu gewinnen. Wir brauchen neues Denken, um die Probleme unserer Welt zu lösen! Mehr zum Termin weiter unten. Werden wir uns sehen?

Ihr Reimar Lüngen



"Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern frage dich lieber, was du für dein Land tun kannst."
- John F. Kennedy



Inhalt

> Downshifting: Weniger ist mehr
> Termine und Ausblick
> Beruflichen Wandel meistern



Downshifting: Weniger ist mehr

Viele Menschen wünschen sich, ein einfacheres Leben zu führen. An erster Stelle steht der Wunsch, Arbeitsstreß zu reduzieren - darum geht es häufig im Berufungscoaching. Viel seltener ist der Wunsch, den Konsum zu reduzieren - er klingt eher nach Verzicht, Einschränkung und Mangel. Dabei hängt beides untrennbar zusammen: Was wir soeben mühsam erarbeitet haben, geben wir gleich darauf wieder aus - vermeintlich als Belohnung für die Mühen der Arbeit.

Downshifting (Runterschalten) bedeutet, diesen Kreislauf aufzubrechen. Eine geeignete "Schaltbewegung" für den Anfang ist die Reduktion des Konsums. Das beginnt zuerst im Kopf: Konsumverzicht bedeutet nämlich nicht Mangel, sondern weniger Gerümpel, weniger Streß, weniger Geldsorgen. Und deshalb mehr Freiheit, mehr Einfachheit, mehr Entspannung. Weniger ist mehr!

Wie läßt sich der Konsum praktisch runterschalten? Die Januar-Nummer der "Psychologie heute" rät auf Seite 24, vor jeder Ausgabe folgende Fragen zu prüfen:

> "Ist es nur ein momentaner Wunsch, oder ein wirkliches Bedürfnis, das mich antreibt?

> Werde ich diese Ware nächstes Jahr noch genauso wertschätzen?

> Kann ich mir diesen Gegenstand wirklich leisten?

> Was werde ich entsorgen, verkaufen, verschenken, um Platz zu schaffen für das Neue?

> Was soll diese Ware für mich leisten: heute, morgen und in der Zukunft?

> Habe ich die 48-Stunden-Regel beachtet? Diese lautet: Ich kaufe nichts, bevor ich nicht noch mal zwei Tage darüber nachgedacht habe.

> Kann ich bar bezahlen? Kredit- oder EC-Karten kommen nur in Ausnahmefällen zum Einsatz."

Das hilft Ihnen, Impuls- und Belohnungskäufe zu vermeiden. Aber gibt es denn auch Ausgaben, die sich wirklich lohnen? Ja! Die nachweislich größte und anhaltendste Erfüllung gibt es, wenn Sie Geld in persönliche Erlebnisse und/oder in andere Menschen investieren. Also: Theater, Ausstellungen, Restaurantbesuche, Hobby, Spenden für soziale Zwecke. Der neue Laptop verliert schnell seinen Reiz. Aber von Erlebnissen, die Begegnungen mit anderen Menschen ermöglichen, zehren wir noch lange.

[Hinweis: Mehr zum Job-Downshifting finden Sie im März-Newsletter.]



Termine und Ausblick

Wie oben schon erwähnt, gibt es am Mittwoch, dem 15. Februar 2012 um 19:30 Uhr wieder das Impulsseminar "Im Spannungsfeld zwischen Beruf und Berufung". Neues Denken trifft auf aktuelle Probleme, die durch altes Denken verursacht wurden. Der schwungvoll-entspannte Abend vermittelt Ihnen Erfrischung, Ermutigung und Weitblick.

Mehr zum Impulsseminar auf: www.RLuengen.de/termine/termine.html#m021


Ein Termintip für Interessenten aus dem Raum Itzehoe: Am Sonnabend, dem 25. Februar 2012 spreche ich auf dem Freundestag des Vereins für Seelsorge und Therapie Norddeutschland e.V. im Christlichen Zentrum Itzehoe zum Thema "Sei doch nicht so empfindlich! Hochsensibilität verstehen und leben". Beginn der ganztägigen Veranstaltung ist um 10:00 Uhr, Ende gegen 17:00 Uhr. Für Mittagsverpflegung und Pausenkaffee ist gesorgt. Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten. Der Veranstaltungsort ist vom Bahnhof Itzehoe aus gut zu Fuß zu erreichen.

Der VSTN e.V. bietet bedürftigen Menschen in Norddeutschland Psychotherapie und Seelsorge zu ermäßigten Preisen an. Psychotherapie wird nur eingeschränkt durch Krankenkassen finanziert, und die kassenzugelassenen Therapieformen sind oft nicht die geeignetsten. In diese Bresche springt der Verein und finanziert sich dafür ausschließlich durch Spenden. Wenn Sie möchten, unterstützen Sie doch das Anliegen großzügig - vielleicht als Einstieg in Ihr persönliches Downshifting?

Mehr zur Veranstaltung auf: www.RLuengen.de/termine/termine.html#m999
Mehr zum Verein auf: www.vstn.de


Den ersten Teil der Seminarreihe "Hochsensibilität", das Impulsseminar "Hochsensibilität verstehen" gibt es wieder am Donnerstag, dem 15. März 2012 in Hamburg-Eppendorf. Hier erfahren Sie, was es mit der Hochsensibilität auf sich hat und wie Sie gut damit umgehen können. Das Seminar richtet sich sowohl an Hochsensible, als auch an Menschen, die in der Familie oder im Beruf mit Hochsensiblen Berührung haben.

Die beiden Teile der Seminarreihe bauen aufeinander auf, Sie können sie aber auch einzeln besuchen. Der zweite Teil, "Hochsensibilität leben", findet voraussichtlich im April statt.

Mehr zum Impulsseminar auf: www.RLuengen.de/termine/termine.html#m014

Mehr zu allen Seminaren auf: www.RLuengen.de



Beruflichen Wandel meistern

Alles verändert sich, auch die Arbeitswelt. Es ist, als würde uns der Boden unter den Füßen weggerissen. Viele Menschen kommen an den Punkt, daß sie nicht mehr so weitermachen wollen oder können, wie bisher. Aber sie tun sich schwer damit, etwas im eigenen Leben zu verändern. Geht es Ihnen auch so?

Dann bleiben Sie nicht in der Ihrer frustrierenden Situation! Sie riskieren sonst gesundheitliche Schäden. Wenn Sie sich einen Wechsel nicht zutrauen oder nicht wissen, was Sie tun sollen, dann stehe ich Ihnen mit Bewerbungs- oder Berufungscoaching gern zur Verfügung: Sie entdecken, was in Ihnen steckt, gewinnen Klarheit über Ihre Möglichkeiten, wissen, welche Richtung Sie einschlagen können, verstehen, wie der Bewerbungsprozeß funktioniert und präsentieren mutig einen Lebenslauf, auf den Sie stolz sein können.

Wenn Sie sich das wünschen, dann lassen Sie sich doch zu einem unverbindlichen und kostenlosen Kennenlerngespräch einladen. Wir nehmen uns Zeit füreinander und ergründen, was Sie brauchen und was ich für Sie tun kann. Sie gehen kein Risiko ein: Nur wenn alles perfekt paßt, beginnen wir mit dem Coaching.

Reimar Lüngen
Onckenstraße 11
22607 Hamburg

Tel. 040/28 41 09 45
E-Mail info@klaarkimming.org

Mehr auf www.KlaarKimming.org


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