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Impulse

Hier gibt es einige Gedanken, Videos und Bilder, die Impulse zur Ermutigung sein wollen.

Eigeninitiative
Veränderung
Berufung
Cool sein
Lebensalter
Wert
Groß denken
Dranbleiben


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Eigeninitiative

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, daß die meisten Menschen auf der Rolltreppe stehenbleiben?

Rolltreppe
Quelle: Youtube

Die Rolltreppe ist eine praktische Erfindung: Sie bringt uns nach oben. Das bedeutet aber nicht, daß sie uns auch das Selbergehen abnimmt. Es gibt keinen Grund, mit dem Gehen aufzuhören. Wenn wir in Bewegung bleiben, kommen wir schneller voran: Unsere eigene Kraft verbündet sich mit der Kraft der Rolltreppe.

Es ist gut, daß unsere Gesellschaft und der Staat jede Menge Hilfe bereitstellen. Suchen Sie danach und nutzen Sie sie mit gutem Gewissen auf Ihrem neuen Weg, um in die nächste Etage zu kommen. Dafür ist die Hilfe da. Aber machen Sie sich nicht abhängig davon. Verlernen Sie nicht, selber zu gehen. Was, wenn die Hilfe versiegt und Sie auf sich selbst gestellt sind?

Die Wahrscheinlichkeit, daß soziale Unterstützung infolge eines Staatsbankrotts zusammenbricht, ist durch die Finanzkrise gestiegen. Tragisch für alle, die vom Sozialstaat abhängig geworden sind und darüber das Selbergehen verlernt haben. Eigenverantwortung ist unpopulär und unbequem, aber für das Überleben des Sozialstaates unverzichtbar. Was können Sie tun? Fangen Sie an, selber zu laufen – damit Sie in Krisenzeiten sicher sind.


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Veränderung

Noch einmal die Sache mit der Rolltreppe: Wie lassen sich mehr Menschen dazu bringen, selber zu laufen? Wie läßt sich menschliches Verhalten verändern? Die Stockholmer U-Bahn zeigt eine ungewöhnliche Antwort.

Selber laufen
Quelle: Youtube

Es soll Spaß machen. Spaß heißt für viele Menschen kaum mehr als: unernst sein. Doch kann es Spaß auch bei ernsthaften Dingen geben? Beispielsweise bei der Arbeit? Ist Spaß nicht das Gegenteil von Arbeit? Darf die Arbeit überhaupt Spaß machen? Das sind ungewöhnliche Gedanken. Sie führen wieder zum Thema Berufung.

Mit der Frage nach unserer Berufung stellen wir tatsächlich auch die Frage nach dem, was uns Spaß macht. Oder wissenschaftlich ausgedrückt: Was uns in den Flow bringt, in den Fluß des Schaffens, der uns motiviert, erfüllt und die Zeit vergessen läßt. Nur wenn wir Spaß an der Sache haben, können wir darin gut sein. Nur wenn wir in einer Sache gut sind, können wir darin erfolgreich sein. Nur dann können wir Höchstleistungen bringen, ohnen auszubrennen. Nur dann sind wir attraktiv für Kollegen, Vorgesetzte oder Kunden. Und nur dann kann uns unsere Arbeit daherhaft ernähren. Inmitten unserer Berufung zu sein, schafft Sicherheit!

Wo haben Sie Spaß? Oder, um andere Worte zu benutzen: Was bereitet Ihnen Vergnügen? Was genießen Sie am meisten? Was macht Ihnen Freude? Begeben Sie sich mit diesen Fragen auf die Suche nach Ihrer Berufung. Sie hilft Ihnen, Ihr Leben und Ihre Arbeit so zu gestalten, daß es Ihnen möglichst gut dabei geht.


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Berufung

Er ist linkisch, übergewichtig, hat schlechte Zähne. Unsicher betritt er die Bühne des Talentwettbewerbs. Beruflich verkauft er Mobiltelefone, aber sein Traum ist, Opern zu singen. Skeptische Blicke der Jury. Und dann fängt er an zu singen: Schlagartig verändert sich die Atmosphäre im Saal. Die gelangweilte Jury schaut überrascht auf. Ungläubig beginnen Zuschauer zu strahlen, lassen sich begeistern. Manche sind zu Tränen gerührt. Schließlich hält es das Publikum nicht mehr auf den Sitzen. Jubel und Begeisterung brechen los, noch bevor die Musik zu Ende ist. Jury und Sänger können kaum glauben, was gerade passiert ist. Der immer noch schüchterne Mann ist der Star des Abends.

Paul Potts 2007
Quelle: Youtube

Wer kennt diese bewegende Geschichte nicht? Das Video von Paul Potts machte weltweit die Runde. Er hat jahrelang hart dafür gearbeitet, ist unbeirrt drangeblieben, und nun erlebt er seinen Triumph. Ein Mensch tritt in seine Berufung ein. Selten ist das so aufsehenerregend wie hier, doch für die Person selbst ist es immer ein erfüllendes Erlebnis.

Wir sind es gewohnt, daß uns andere sagen, was wir zu tun haben. Wir haben die Weichen unseres Lebens den Sachzwängen gemäß gestellt. Oder wir haben uns einfach durchs Leben treiben lassen, wie es gerade kam. Ob andere uns treiben, oder ob wir uns selbst treiben lassen – wir sind Getriebene. Die Folge: Hektik, Streß, Unzufriedenheit, Leiden an Sinnlosigkeit, am Ende gesundheitliche Probleme.

Der Schlüssel für die Veränderung der Situation ist die eigene Berufung. Sie ist unter all den Sachzwängen unseres Lebens verschüttet. Doch wir können sie wiederentdecken. Die Sicherheit zu wissen, wofür wir geboren sind, ist die größte Sicherheit in unserer unsicheren, sich wandelnden Welt. Aristoteles definiert Berufung sinngemäß: Wo sich meine Begabungen, Leidenschaften, Sehnsüchte und Träume mit den Bedürfnissen der Welt kreuzen, da liegt meine Berufung. Berufung ist kein Privileg von Künstlern oder Geistlichen. Entdecken Sie Ihre Berufung als Ausgangsbasis und Ziel für Ihren Weg in die Zukunft. Werden Sie vom Getriebenen zum Berufenenen. Nichts lohnt sich mehr, als seine eigene Berufung zu finden.


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Cool sein

Der Begriff „cool“ hat eine lange Geschichte und so manchen Bedeutungswandel hinter sich. Ja, er war zeitweise selbst schon ziemlich uncool, bevor er wieder cool wurde. Doch wer ist eigentlich cool? Wer angesagte Jeans oder die neuesten Turnschuhe trägt? Das galt in den 1990er Jahren. Die US-Marketingprofessorin Carol Phillips hat untersucht, wie die Generation Y (die ab 1980 Geborenen) „Coolheit“ definiert.

Erstaunliches Ergebnis: Nicht Mode- oder Lifestyle-Accessoires machen cool. Sie sind heute out. Cool ist derjenige, der etwas mit seinen Fähigkeiten bewirkt. Rückt damit Berufung auf ganz neue Weise ins Rampenlicht?

Quelle: Zukunftsletter.


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Lebensalter

Wenn es um Veränderung geht, kommt oft der Zweifel: Ist es nicht zu spät, etwas Neues anzupacken? Sie fahren schon so lange auf eingefahrenen Gleisen – kann jetzt noch etwas anders (und vor allem: besser) werden?


Zu alt für einen Neuanfang?

Es ist nie zu spät, etwas Neues zu beginnen. Selbst mit dem Eintritt in den Ruhestand stehen uns noch 10, 20 oder mehr Jahre Leben bevor. Sie sind genau so lang wie die letzten 10 oder 20 Jahre und wollen ebenso gestaltet werden. Und es lohnt sich: Seine größten Leistungen vermag der Mensch im Alter zu vollbringen – abgesehen von sportlichen Leistungen, aber die dienen weniger der Menschheit sondern mehr sich selbst.

Die meisten Menschen erleben zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr mit der Midlife Crisis einen ganz natürlichen Veränderungsdruck. Die wichtigsten Lebensaufgaben sind bewältigt: Die Kinder gehen aus dem Haus, die Karriere ist auf dem Höhepunkt, das Eigenheim ist fertiggestellt. Jetzt wäre die Zeit, die Früchte des Lebens zu ernten und zu genießen. Jetzt könnte man endlich glücklich sein.

Doch statt Glücksgefühl stellt sich eine rastlose Leere ein, eine Sehnsucht nach neuen, unbekannten Herausforderungen. Krisenhaft wird diese Zeit für die Menschen, die nicht wissen, wohin es nun gehen soll. Sie haben nun einen neuen Blick auf das Leben und die Welt. Sie wissen oder ahnen zumindest, welche Richtung Ihr Leben nun nehmen könnte. Genießen Sie Ihre Midlife Crisis und nutzen Sie auch deren Schwung, um neue Ziele zu erreichen.


Zu jung für ungewöhnliche Wege?

Kinder wissen noch, was sie wollen. Und sie neigen dazu, es mit großer Energie anzusteuern. Doch die Welt der Erwachsenen treibt ihnen diese Flausen bald aus dem Kopf. Die Schule erstickt die natürliche Neugier: Statt die Welt spielend zu erobern, bekommen sie lehrplangerechtes Wissen eingetrichtert. Was nun noch in ihnen an Mut und Ideen schlummert, verlieren sie angesichts der elterlichen Forderung, etwas „Vernünftiges“ zu lernen.

Nach der Schule wählen wir den Beruf oder Studienplatz, den wir bekommen können. Als Studenten schöpfen wir noch einmal die Hoffnung, die Welt verändern zu können. Doch dann kommt der Einstieg in das DIN-genormte Berufsleben. Wir passen uns an das System an, statt es zu verändern. Und fragen uns: Soll das bis zur Rente so weitergehen? Für diese Sinnkrise gibt es einen neuen Begriff: die Quarterlife Crisis. Schafft sie es nicht, uns aufzurütteln, dann erst wieder die Midlife Crisis...

Jede unserer Lebensstationen ist eine Gelegenheit, die Weichen unseres Lebens neu zu stellen. Und nach jeder verpaßten Gelegenheit gibt es wieder eine neue Gelegenheit. Nutzen Sie Ihre Gelegenheit jetzt. Es ist nicht zu früh. Es braucht nur den Mut, andere Wege zu gehen, als der Mainstream sie geht.


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Wert

Wenn wissen wollen, was etwas bedeutet, fragen wir nach einer Definition. In anderen Kulturen erzählen die Menschen eine Geschichte. Eine schöne Tradition, denn die menschliche Seele sehnt sich nach Geschichten. Geschichten sprechen eine ganz eigene, tief anrührende Sprache. Die Geschichtenerzählerin und Trainerin Walburga Kliem stellte freundlicherweise eine Mutmach-Geschichte zur Verfügung. Wir wissen so wenig um unseren wahren Wert, weil die Welt um uns herum ihn nicht erkennt. Das entmutigt uns. Doch dazu gibt es keinen Grund...

Kurzgeschichte: Vom Wert des Ringes (PDF, 62 KB)


Groß denken

Wann haben Sie das letzte Mal gesagt: „Ich verändere die Welt!“ Das ist der Werbeslogan der Kindernothilfe. Er läßt sich auf zweierlei Weise deuten: Sie können mit einer Spende die Welt verändern – und sei es nur die persönliche Welt eines Kindes. Aber es betrifft ebenso auch die Kinder, die bereit sind für einen Aufbruch in ein besseres Leben: „Ich verändere die Welt!“

Kindernothilfe: Werbeplakat
Quelle: Kindernothilfe, 2009

Und wie ist das in unserem Land? Können wir die Welt verändern? Sind nicht die Verhältnisse zu festgefahren? Die Krise zu groß, die Konzerne zu mächtig, die Politik zu unfähig, die Bürokratie zu träge, die Menschen zu egoistisch? Menschen leiden unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen, unter den Repressalien von Hartz IV – oder an sich selbst. Können wir mehr tun als ein paar Euro für die Kindernothilfe spenden? Könnnen wir etwas verändern in unserem Land? Können wir die Welt verändern?

Bitte resignieren Sie nicht. Alle Veränderungen fangen klein an. Vor allem: Sie fangen bei uns selbst an. Und da zuerst in unserem Denken. Auch groß denken fängt klein an: Was können Sie für Ihren Nächsten tun, um sein Leben angenehmer zu machen? Mit welcher Ihrer Begabungen oder Fähigkeiten können Sie anderen Menschen Gutes tun? Oder, um es mit den Worten des Wirtschaftsjournalisten Karl Pilsl auszudrücken: Was haben andere Menschen davon, daß es Sie gibt? Schätzen Sie Ihre Gaben nicht gering, auch wenn es Ihnen leicht fällt, sie auszuüben. Entdecken Sie die kleinen Dinge – und fangen Sie an, sie zu tun.

Alles Leben ist auf Wachstum angelegt. Es fängt klein, unscheinbar und hilflos an. Doch ohne das Kleine gäbe es nichts Großes. Lernen Sie das Kleine schätzen und vertrauen Sie auf seine Kraft zu wachsen. Wie viel bewirken beispielsweise kleine Gesten? Denken Sie an das Kind, das seiner Mutter einen Blumenstrauß von draußen mitbringt, der genaugenommen nichts anderes ist als ein Büschel von Unkräutern von der Wiese...

Groß denken heißt: Das Kleine nicht verachten – und damit rechnen, daß es groß und mächtig wird. Keine Zeit ist geeigneter als unsere, um klein anzufangen: Kleine Anfänge, die sich miteinander vernetzen, entfalten bald eine große Kraft. Das gilt sogar für Existenzgründungen: Der Buchautor Günter Faltin beschreibt in seinem Buch „ Kopf schlägt Kapital“, wie kleine Gründer im Konzert der Großen mitspielen können – und besser als die Großen sein können. Nie waren die Zeiten für die sogenannten kleinen Leute besser, die Welt zu verändern. Auch hier im verkrusteten Deutschland. Seien Sie dabei!


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Dranbleiben

Erstaunliche Entdeckung in Düsseldorf: Jemand hat auf eine Fabrikmauer einen ungewöhnlichen Spruch gepinselt. Nicht einfach als Graffitti, sondern sehr sorgfältig. Wer immer sich diese Mühe gemacht hat: Lassen Sie sich von ihm ansprechen. Nehmen Sie den Spruch mit und erinnern Sie sich auf Ihrem neuen Weg immer wieder daran: „Du wirst eben genau das erreichen, woran keiner glaubt.“ – Entdeckt 2009 in der Karolingerstraße im Süden Düsseldorfs.

Foto: Ermutigung
© Reimar Lüngen

Viele Menschen glauben nicht, daß Veränderung möglich ist. Sie dagegen gehören zu den wenigen Menschen, die ihre Komfortzone verlassen und aufbrechen. Bleiben Sie dran – es lohnt sich!


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Stand: Oktober 2012
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