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Newsletter März/April 2017

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Schwung: Newsletter März/April 2017



Kongreß für Hochsensibilität in der Lüneburger Heide: Informationen weiter unten oder auf www.RLuengen.de/termine/termine.html#m039



Liebe Leserin, lieber Leser,

die Apokalypse naht! Dieser Alarmruf erreichte mich gegen Ende März, als ich mein E-Mail-Postfach sichtete. Das Antennenfernsehen schalte in wenigen Tagen auf eine neue Norm um, mahnte ein geschäftstüchtiger Anbieter. Die alten Geräte können das neue DVB-T2 nicht mehr empfangen. Höchste Zeit zu handeln. Man brauche schnell neue Geräte.

Was mich betrifft, genieße ich diese „Apokalypse“: Das Privatfernsehen hat sich hinter eine Bezahlschranke zurückgezogen. Gut so! Es war schon eine merkwürdige Versuchung: Um die eigentlich ganz praktische „elektronische Programmzeitung“ lesen zu können, mußte ich alle Programme durchschalten – und blieb immer wieder an den Privaten hängen, obwohl ihre marktschreierische Lautstärke eigentlich schnell nervte. Und sie obendrein in der letzten Zeit vor der Umstellung gefühlt so ziemlich alles taten, um sich entbehrlich zu machen.

Ruhigere Filme in den öffentlich-rechtlichen Programmen verblaßten beim Durchschalten allzu oft im Vergleich zu den oberflächlich-routiniert gedrehten Serien der Privaten. Dabei sind es gerade die ruhigen, tiefgründig erzählten Filme, die die Seele wirklich füllen. Man ist dann buchstäblich so erfüllt, daß man am Ende geradezu das Bedürfnis hat, den Fernseher auszuschalten, damit die Geschichte nachklingen kann. Noch mehr Programm paßt dann einfach nicht mehr.


Eigentlich eine gute Sache

Ich finde, die Umstellung war eigentlich eine gute Sache. Eigentlich. Wenn sie mich nicht so viel Geld für den neuen Receiver und eine passende neue Antenne gekostet hätte. Wenn sie mich nicht so viel Zeit gekostet hätte, um das richtige Gerät zu finden, das noch mit meinem alten Röhrenfernseher zusammenarbeitet. Wenn sie nicht so viel teure, erst vor wenigen Jahren neu gekaufte Technik auf einen Schlag zu wertlosem Elektroschrott machen würde. Wenn sie nicht Ausdruck von schlechter Politik wäre, die den Unternehmen Gewinne in die Taschen spült und das Volk dafür bezahlen läßt. Wenn sie nicht Teil einer rastlosen Entwicklung wäre, die die Dinge immer mehr perfektionieren will, und dabei das Gute von gestern vergißt.

Das analoge Fernsehen hat uns über ein halbes Jahrhundert lang begleitet. Als es farbig wurde, funktionierten die alten Schwarzweißfernseher weiter. Als es Videotext oder Stereoton bekam, blieb das Signal für die alten Geräte verständlich. Das Neue wurde besser, das Alte hatte Bestand – ganz nachhaltig. Das Prinzip, das die Offenheit für Fortschritt mit der Wertschätzung des Bestehenden verbindet, heißt: Kompatibilität.


Die Flüchtigkeit des Digitalen

Dann stellten wir also auf digital um – dafür steht das D in „DVB-T“. Für die alten Fernseher gab es nun „Settop-Boxen“ – Kästchen, die man auf das Gerät stellen konnte. Sie empfingen die neuen Signale und wandelten sie so um, daß sie für die alten Fernseher „verständlich“ waren. Zur bisherigen Fernbedienung für den Fernseher gesellte sich eine zweite für das Kästchen. Die eine zum Einschalten des Fernsehers, die andere zum Wählen des Programms.

Die Umstellung von analog auf digital war noch voll in Gang, da kamen schon erste Überlegungen für einen neuen digitalen Standard auf. Er sollte fortschrittlicher sein und schärfere Bilder übertragen. Doch – das war von vornherein klar – er würde nicht kompatibel mit dem alten Digitalfernsehen sein. Eigenartig: Es ist doch alles digital. Es müßte doch mit einem Software-Update gehen. Dafür haben wir es doch digitalisiert. Aber es geht nicht. Wir brauchen neue Geräte – und machen Millionen gerade erst gekaufter und eigentlich noch funktionsfähiger Geräte auf einen Schlag zu Elektroschrott.


Herausgefordert durch das Analoge

Das Problem: Unsere Welt ist immer noch analog. Sie ist materiell, real, anfaßbar. In der analogen Welt braucht Digitales immer analoge Geräte, auf denen es läuft. Es kann nicht für sich selbst existieren. Es braucht das Analoge. Das Digitale kann man leicht ändern, das Analoge ist meist festgefügt. Es gibt eine unvermeidliche Schnittstelle zwischen digital und analog. Eigentlich sind es zwei Schnittstellen: analog-digital und digital-analog. Sie schaffen stets zusätzlichen Aufwand und werden uns immer wieder ganz spezielle Probleme bereiten. Wozu müssen wir dann das Analoge eigentlich digitalisieren?

Weil, so das schnelle Totschlagargument gegen den leise nagenden Zweifel, wir immer noch in Höhlen leben würden, wenn es keinen Fortschritt gäbe. Hmm… gab es in der analogen Welt keinen Fortschritt? Nun ja, Gründe für die Umstellung gab es schon:

Frequenzknappheit. Man kann digital mehr Programme übertragen als analog.
Kosteneinsparung. Für die Sender, versteht sich, nicht für die Zuschauer.
Schärfere Bilder. Ach nein, das ja gerade nicht. Das bringt ja erst DVB-T2.

Mehr noch als rein sachliche Gründe vermute ich jedoch psychologische Gründe. Etwa Heilserwartung: Die Digitalisierung macht alles besser. Oder Harmoniebestreben: Wenn wir sonst alles digitalisieren, wäre analoges Fernsehen eine unerträgliche Provokation.


Analoge Kollateralschäden

Weiterbringen würde uns die Frage: Wann ergibt es Sinn, Analoges zu digitalisieren? Digital ist ja nicht an sich schlecht. Wenn das Digitale echte Vorteile gegenüber dem Analogen bringt, und wenn der Aufwand an den Schnittstellen vertretbar ist, lohnt es sich. Doch für solche Überlegungen scheint kein Platz zu sein. Man macht, was technisch geht, wo immer es geht, immer mehr, immer schneller. Und nimmt die analogen Kollateralschäden einfach in Kauf. Keiner schert sich mehr um Kompatibilität. Sie würde ja das ohnehin schon unbeherrschbar komplexe Digitale noch komplexer machen. Und damit Entwicklungszeiten verlängern. Und Kosten steigern. Das ging früher, aber doch heute nicht mehr.

Doch es ist paradox: Jede kostensparende Umstellung kostet. Heutzutage bezahlen es die Kunden, die Umwelt, das Klima. Bundesweit 10 Prozent der 40 Millionen Haushalte empfangen Fernsehen über Antenne. Das bedeutet: Mindestens 4 Millionen erst vor wenigen Jahren gekaufter, noch funktionsfähiger Settop-Boxen – wahrscheinlich eher 6 Millionen, wenn man Zweitgeräte mit berücksichtigt – werden auf einen Schlag zu Elektroschrott. Hinzu kommen viele alte Röhrenfernseher, die nach Jahrzehnten immer noch funktionieren, aber nicht die richtigen Anschlüsse für die die neuen, auf moderne Flachfernseher ausgerichteten Settop-Boxen haben.

Wer sich jetzt mit neuer Technik eingedeckt hat, kann nun prüfen, ob der Nachrichtensprecher saubere Fingernägel hat. Aber wozu ist das gut? Eine dünne Filmhandlung wird nicht besser, wenn man sie hochauflösend zeigt. Schärfere Bilder bringen keinen echten Nutzen. Sie bringen nicht mehr Erfüllung für die Seele, sondern mehr Anstrengung für die Augen. Für einen entspannten Fernsehabend braucht man weder hochauflösendes Fernsehen, noch Riesenbildschirme. Aber die Leute wollen sie – und zahlen gern dafür. Politik und Wirtschaft freut es.


Immer höherer Aufwand

Und das Spiel geht weiter. Auch die neu gekauften Geräte fürs Fernsehen sind bereits potentieller Elektroschrott. Deutschland nutzt nämlich einen anderen Fernsehstandard als die Nachbarländer. Sobald wir uns daran erinnern, daß die Europäische Union eine Union sein wollte, wird uns kein Aufwand zu groß sein, die Systeme zu vereinheitlichen – und das Bild bei der Gelegenheit noch schärfer zu machen, um die neuerliche Änderung auch dem zahlungswilligen Zuschauer verkaufen zu können.

Die digitale Welt ist kurzlebig. Das sollte eigentlich ihre Stärke sein: Man braucht bloß die Software zu verändern, um neue Funktionen bereitzustellen. Das hat anfangs noch funktioniert. Doch immer mehr scheint die analoge Welt der digitalen im Weg zu stehen. Mein altes Notebook hat sich kürzlich nach 12 treuen Jahren verabschiedet . Der Computerwechsel zog einen ganzen Rattenschwanz von Problemen nach sich, die zu lösen mich jede Menge Geld, Zeit und Nerven kosteten. Alte Programme laufen nicht mehr auf dem neuen Gerät, altes Zubehör paßt nicht mehr. Dazu die Umgewöhnung auf neue Software und der ständige Frust über die zwar schicke, aber unzweckmäßig konstruierte Hardware.

Wenn wir immer mehr Ressourcen dafür benötigen, unser Arbeitswerkzeug in Gang zu halten, drückt das auf die Produktivität. Das ist nicht harmlos. Ich sehe darin vielmehr einen der wichtigsten Gründe, warum der Digitalisierungs-Hype früher oder später einfach zusammenbrechen wird. Vielleicht wird das wirtschaftlich ähnlich erschütternd sein wie das unerwartete Platzen der Dotcom-Blase vor 15 Jahren. Aber es wird uns eine neue Chance geben, endlich die nötige Besonnenheit im Umgang mit dem Digitalen zu entwickeln.


Inkompatibel mit dem Menschen

Und dann ist da noch der Mensch, auch von analoger Natur. Er macht Fehler, denn irren ist menschlich. Man kann vom Menschen nicht verlangen, fehlerfreie Software zu produzieren. Stand der Rechtsprechung ist, daß Käufer keinen Anspruch auf fehlerfreie Software haben, und daß Hersteller nicht verpflichtet sind, fehlerfreie Software zu liefern. Doch wenn Software fehlerhaft ist, machen Computer Fehler. Das kostet immer mehr Geld, je mehr Bereiche wir digitalisieren. Deshalb sind Heerscharen von Menschen damit beschäftigt, Softwarefehler zu beseitigen. Sie liefern immer wieder neue Programmversionen, die Fehler korrigieren und Sicherheitslücken schließen sollen. Doch die nächste Version tut das nicht wirklich – und hat obendrein neue Fehler. Deshalb ist bald eine übernächste fällig…

Das ist ein lukratives, nie endendes Geschäft für die Hersteller. Und ein Faß ohne Boden für die Anwender. Eine ganze Branche arbeitet ununterbrochen an einem Ideal, das sie nie erreichen kann: Fehlerfreiheit, Perfektion, Vollkommenheit. Das sind ja zutiefst menschliche Ideale. In der analogen Welt haben wir da schon viel erreicht: Mit industriell hergestellten, standardisierten und maßhaltig produzierten Waren. Glatt, glänzend, makellos. Doch alles Materielle altert, bekommt Kratzer, geht irgendwann kaputt.


Wiederkehr des Vergänglichen

Es gibt keine Vollkommenheit in unserer analogen Welt. Und, wie wir feststellen müssen, auch nicht in der digitalen Welt. Grund zum Verzweifeln? Nein! Vielmehr Grund, das Unvollkommene und Vergängliche wiederzuentdecken: Jetzt, da wir die digitale Wiedergabe von Musik perfektioniert haben, kommt die Sehnsucht nach der analogen Schallplatte zurück. Immer mehr Menschen entdecken das entschleunigte, ritualisierte Erlebnis wieder, eine Schallplatte aus der Hülle zu nehmen, auf den Plattenteller zu legen, vom Staub zu befreien und den Tonarm aufzulegen. Das Kratzen im Lautsprecher, wenn die Nadel die Rille findet, und dann der warme, lebendige, knisternde Klang der Musik – das ist ebenso anheimelnd, wie das elektrische Licht auszumachen und eine Kerze zu entzünden.

Es gibt keinen analogen Gegentrend, der so mächtig ist wie der Digitalisierungs-Hype. Es ist vielmehr eine große Zahl kleiner Entwicklungen. Retro ist im Trend. Antiquitäten, Erbstücke und Gebrauchtes verkaufen sich gut. Exkursionen zu „Lost Places“, zu verfallenen und vergessenen Geländen oder Gebäuden, sind kein Geheimtip mehr. Menschen lieben den schäbigen, abgegriffenen, zerkratzten Charme des Shabby Chic. Ein Fotoanbieter ist erfolgreich mit ganz simplen analogen Kameras und analogen Filmen. Die Unvollkommenheit der körnigen und mit optischen Fehlern gespickten Fotos auf der Homepage des Anbieters ist von großer Faszination und um ein Vielfaches lebendiger als die glatten und perfekten Bilder hochgezüchteter Digitalkameras.

Was mich letztens sehr begeistert hat: In einem Newsletter las ich von einer jahrhundertealten japanischen Tradition namens „Wabi-sabi“. Das hat nichts mit Sushi zu tun, sondern mit der Wertschätzung des Natürlichen, Unvollkommenen, Unsymmetrischen, Vergänglichen und Zerbrochenen. Wabi-sabi feiert die Schönheit von Gebrauchsspuren. Es hat die ganz besondere Kunst entwickelt, die Risse zerbrochener und wieder zusammengesetzter Töpferwaren mit Gold aufzufüllen. Mit Gold! Das, was wir im Westen beim Reparieren zerbrochener Gefäße möglichst zu verbergen suchen, um es wieder wie neu aussehen zu lassen, betonen die Japaner extra! Sie halten es für das Wertvollste – und machen es auch materiell zum Wertvollsten am ganzen Gefäß.


Der Schatz der Zerbrochenheit

Ich finde es immer faszinierend, etwas ganz anders zu denken, als „man“ es üblicherweise denkt. Doch diese Gedanken haben mich ganz tief innen berührt. Sie sind für mich viel mehr als „nur“ ästhetischer Natur. Als Coach und Psychologe denke ich die Dinge gern menschlich: Wir können nämlich als Menschen von Wabi-sabi ganz viel lernen.

Wir schauen uns an – und entdecken Falten, Problemzonen, Schwächen, Behinderungen, Benachteiligungen, Zerbrochenheit, Traumatisierungen. Wir können nicht bestehen im Vergleich mit den schicken, glänzenden Smartphones in Klavierlackoptik. Und das halten wir für einen Mangel. Wir streben doch nach makelloser Vollkommenheit! Wir arbeiten an uns selbst, optimieren uns, kämpfen gegen Schwächen, versuchen jeden Mangel zu kaschieren, wollen perfekt und unangreifbar sein. Das ist so anstrengend!

Vergeuden wir nicht mehr unsere Energien und Ressourcen für ein Ziel, das wir in dieser Welt nie erreichen können. Nehmen wir uns doch so, wie wir sind: Mit unseren Rissen, Brüchen und Scharten, angeschlagen, zerbrochen und verletzt. Kurz: vom Leben gezeichnet. Und entdecken wir doch, daß gerade das unsere größten Schätze sind. Es sind die Goldadern unseres Lebens. Es ist übrigens auch das, was unsere Berufung ausmacht. Sie ist nämlich nicht nur dort zu finden, wo unsere Stärken sind. Auch unsere Schwächen und Unvollkommenheiten formen und prägen unsere Berufung mit – zu etwas Großem.


Individual statt Ideal

Jemand hat einmal Porträts unzähliger Frauen auf ein einziges Bild übereinanderbelichtet. So traten individuelle Züge zurück, während sich Gemeinsamkeiten verstärkten. Ich habe das Bild gesehen. Es war makellos schön. Aber mehr nicht. Nach kurzer Zeit langweilte der Anblick. Jede Individualität, jede Art von irgendwie gearteter Persönlichkeit, fehlte. Es war schön – aber langweiliger Durchschnitt. Botox-schön eben. Es lohnt sich nicht, das anzustreben. Welche Vielfalt an ästhetischen Genüssen fischt dagegen eine Bildersuche nach „Wabi-sabi“ aus dem Internet!

Die Stärke einer Gesellschaft – wie auch einer Firmenbelegschaft – besteht in der Vielfältigkeit ihrer Individuen. Darin, daß jeder anders ist, mit allen Ecken und Kanten. Nicht darin, daß alle nach Vollkommenheit streben.

Entdecken wir also das einzigartige Muster der Gebrochenheit in unserem Leben – und schließen Frieden damit. Hier liegen die Goldadern unseres Lebens. Hier steckt unser größter Schatz: die Lebenserfahrung. Sie macht unser Leben reich. Und sehr, sehr menschlich.

Herzlichst,
Ihr Reimar Lüngen



„Zu seiner Unvollkommenheit zu stehen ist der Weg zueinander.“
– Brené Brown



Inhalt

> Hochsensibilität: Der Kongreß
> Termine und Infos
> Beruflichen Wandel meistern



Hochsensibilität: Der Kongreß

Die Hochsensibilität bekommt eine professionelle Plattform! Der 1. deutsche Kongreß zum Thema gibt Antworten auf die vielfältigen Fragen. Am 30. Juni 2017 startet der zweitägige Fachkongreß mit Wissenschaftsforum, Fortbildungsprogramm für Führungskräfte und Mitarbeiter aus der Unternehmenswelt sowie einer Open Space Veranstaltung und Fachvorträgen für Fachleute und Praktiker. Am 1. Juli öffnet der Inspiration-Day mit Vorträgen, Workshops und Kinderprogramm seine Türen. Willkommen sind alle Menschen, die Inspiration suchen und sich stärkenorientiert über das Thema Hochsensibilität informieren und weiterbilden wollen.

Im Coaching staune ich immer wieder, was alles an Begabungen in Hochsensiblen steckt. Es ist ein riesiger ungehobener Schatz, den auch Unternehmen entdecken und heben sollten. Allzu oft schleppen sie Hochsensible unerkannt als Ballast mit – dabei könnten die Hochsensiblen Motor sein. Hier schlägt mein Herz, und klar, daß ich dabei bin – sogar in aktiver Rolle, wie Sie unten in den Terminen lesen können. Ich finde es klasse, daß der Kongreß das Thema Hochsensibilität so fundiert in die Öffentlichkeit bringt.

Der Kongreß findet im Städtedreieck Hamburg/Hannover/Bremen in der Lüneburger Heide im Hotel Camp Reinsehlen bei Schneverdingen statt – in einer Umgebung, die die Seele aufatmen läßt. Werden wir uns sehen?

Mehr zum Kongreß: hochsensibilitaet-der-kongress.de



Termine und Infos

Viel Spannendes stürmt derzeit auf mich ein, die Feelgood Manager-Ausbildung kommt deshalb nur langsam voran, die reguläre Seminartätigkeit muß weiterhin ruhen. Das Coaching läuft weiter, auch längerfristige Seminaranfragen von Veranstaltern und Kooperationspartnern nehme ich weiter an, da ich sie eintakten kann, und da wir uns hier die organisatorische Arbeit teilen können.


Vortrag in der Lüneburger Heide

Der Kongreß für Hochsensibilität hat mich als Vortragsredner angefragt – da sage ich nicht nein. Ich werde deshalb sehr gern am 1. Juli 2017, dem für alle Interessenten offenen Inspiration-Day, um 10:30 Uhr im Rahmen des Kongreßprogramms zum Thema „Was ist Hochsensibilität? Herausforderungen, Stärken, Ausblick“ sprechen.

Ich zeige anhand eines Wahrnehmungsmodells auf, wie Hochsensibilität „funktioniert“, welche Stärken damit verknüpft sind, und was Hochsensible tun können, um mit ihrer Wahrnehmungsgabe nicht nur gut, sondern auch produktiv zu leben. Ein Ausblick in die sich derzeit stark wandelnde Arbeitswelt bringt Hochsensibilität und Beruf zusammen: Welche Entwicklung jenseits der Digitalisierung vollzieht sich gerade in der Arbeitswelt? Wie passen die ganz speziellen hochsensiblen Stärken dazu? Wie können Unternehmen das Potential der Hochsensiblen gewinnbringend erschließen?

Der Vortrag richtet sich an Hochsensible und Interessierte, an Führungskräfte, Personalverantwortliche und Mitarbeiter. Es wird – wie immer in meinen Seminaren – viel Raum für Teilnehmerfragen geben.

Mehr Infos auf: www.RLuengen.de/termine/termine.html#m039


Telefonstörung

Nun reicht es. Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber egal: Ich hörte, mein Telefonanbieter hätte ein Servicecenter geschlossen und Mitarbeiter entlassen. Damit war meine Hoffnung auf eine Problemlösung am Ende. Ein Unternehmen, das sein Geschäftsmodell komplett durchdigitalisiert, aber dabei anscheinend den Menschen vergißt, hat für mich keine Zukunft. Ich wechsele nun zu einem anderen Anbieter, die Umschaltung wird am 2. Mai sein. An dem Tag werde ich vermutlich weder telefonisch, noch per Mail erreichbar sein. Hoffen wir, daß der Umstieg klappt und ab 3. Mai wieder alles funktioniert.


Seminaranfragen

Immer wieder werde ich gefragt, ob es Seminare, wie ich sie anbiete, auch anderswo als nur in Norddeutschland gäbe. Meines Wissens nicht – aber ich würde sie auch woanders halten, wenn ich eingeladen werde. Wenn es am Ort einen Ansprechpartner oder ein Team gibt, das bei der Organisation hilft und lokal auch ein wenig die Werbetrommel rührt, dann können wir mit wenig Aufwand Großes erreichen – natürlich zu beiderseitigem Nutzen, wie bisherige Veranstaltungen zeigen. Also: Wenn Sie mich als Referent einladen möchten, dann sprechen Sie mich gern an!

Mehr zu meinen Seminarthemen auf: www.RLuengen.de/termine



Beruflichen Wandel meistern

Sie sind frustriert im Beruf? Drohen auszubrennen? Langweilen sich zu Tode? Vermissen den Sinn? Wissen nicht, wie es weitergehen soll? Dann bleiben Sie nicht in Ihrer frustrierenden Situation! Sie riskieren sonst vielleicht sogar gesundheitliche Schäden. Warten Sie nicht, bis es zu spät ist.

Wenn Sie sich eine Veränderung nicht zutrauen oder nicht wissen, was Sie als nächstes tun sollen, dann stehe ich Ihnen mit Berufungscoaching und/oder Bewerbungscoaching gern zur Verfügung: Sie entdecken, was in Ihnen steckt, gewinnen Klarheit über Ihre Möglichkeiten, wissen, welche Richtung Sie einschlagen können, verstehen, wie der Bewerbungsprozeß funktioniert und präsentieren mutig einen Lebenslauf, auf den Sie stolz sein können.

Wenn Sie sich das wünschen, dann lassen Sie sich doch zu einem unverbindlichen und kostenlosen Kennenlerntelefonat einladen. Wir nehmen uns Zeit füreinander und ergründen, was Sie brauchen und was ich für Sie tun kann. Sie gehen kein Risiko ein: Nur wenn alles perfekt paßt, beginnen wir mit dem Coaching. Davor sind Sie zu nichts weiter verpflichtet.

So erreichen Sie mich:

Reimar Lüngen
Onckenstraße 11
22607 Hamburg

Tel. 040/28 41 09 45
E-Mail info@klaarkimming.org

Mehr Infos auf: www.KlaarKimming.org




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