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Newsletter August/September 2016

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Schwung: Newsletter August/September 2016




Liebe Leserin, lieber Leser,

wieder verwerfe ich ein schon länger geplantes Newsletter-Thema und lasse meine Gedanken statt desen wieder von aktuellen Ereignissen leiten. Eine unruhig gewordene Welt schreckt uns jetzt, in der Ferienzeit, aus unserer Sommerruhe auf: Nizza, Würzburg, München, Ansbach… Was mir besonders nahe ging: Der Amoklauf oder der Terroranschlag – was immer es genau war – in einem Regionalzug kurz vor Würzburg. Nur einen Tag vorher war ich auf derselben Strecke unterwegs. Es ist der Weg von Rothenburg ob der Tauber, wo wir dieses Jahr unser Semestertreffen hatten, nach Würzburg, wo ich in den ICE nach Hamburg umgestiegen bin.

Auf dieser Regionalstrecke fahren Triebzüge mit türlosen Durchgängen zwischen den Wagen – was eigentlich das Sicherheitsgefühl der Reisenden verstärken soll. Doch gerade diese „Sicherheits“maßnahme ließ alle Reisenden den Gewaltausbruch des Siebzehnjährigen unmittelbar miterleben. Wie beängstigend muß es für die Augen- und Ohrenzeugen gewesen sein, das so hautnahe und ohne eine Rückzugsmöglichkeit, also mit dem Gefühl des machtlosen Ausgeliefertseins, mitzuerleben. Daß es chinesische Touristen traf – Menschen aus einer Region, die meines Wissens nicht im Fokus islamistischen Terrors liegt – ist doppelt tragisch: Rothenburg ob der Tauber ist ein außerordentlich beliebtes Reiseziel für Asiaten.


Wird Terror alltäglich?

Sicher sitzt uns auch der unfaßbare Terroranschlag von Nizza noch in den Knochen. Ein ganz gewöhlicher Laster, wie sie zu Tausenden auf unseren Straßen fahren, wird zum Tatwerkzeug eines Massenmordes! Der Junge in Würzburg benutzte eine Axt, um Menschen anzugreifen – nicht gerade üblich als Reisegepäck, aber dennoch in vielen Haushalten ein alltäglicher Gegenstand. Die Gewalt wird unheimlich, weil sie sich gewöhnlicher Dinge bedient – während Sicherheitskräfte immer ausgefeiltere Methoden austüfteln, um Waffen oder Sprengstoff zu finden.

Wie kommt es überhaupt zu solchen Anschlägen? Der italienische Philosoph Franco Berardi sieht in Terroristen wie in Amokläufern Leidende. Sie fühlen sich als Verlierer und wollen endlich auch mal „Helden“ sein – und sei es nur im eigenen Sterben, bei dem sie möglichst viele andere mit sich in den Tod ziehen. Die Medien tun den Tätern ja auch den Gefallen, nennen ihren vollen Namen, widmen ihnen Sondersendungen, verschaffen ihnen zweifelhaften Ruhm. Berardi sieht also in den Tätern Opfer. Das mag für die Opfer des „Opfers“ und deren Angehörige eine unerträgliche Kränkung sein. Auch mir ist dieses Psychologisieren etwas zu simpel. Da fehlt mir noch etwas. Der Mensch ist keine pure Reiz-Reaktions-Maschine – auch wenn das die Grundauffassung einer der großen Schulen der Psychologie ist, nämlich der Verhaltenspsychologie. Der Mensch ist mehr: Er hat einen freien Willen, er hat ein Gewissen, er kann Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen, er trägt Werte in sich und er lebt in einem sozialen Beziehungsgeflecht, in dem Regeln und Normen gelten.

Es ist wahr, wenn auch unbequem, sich das einzugestehen: In jedem Menschen steckt ein dunkler Abgrund. Das sehen wir schon in „unschuldigen“ Kindern, die manchmal unfaßbar grausam sein können. Als Erwachsene und eingebettet in unser Beziehungsnetz zu anderen Menschen halten wir diesen Abgrund gewöhnlich gut unter Kontrolle. Doch schon unter Alkoholeinfluß kann er hervorbrechen, denn Alkohol hat eine enthemmende Wirkung. Auch die vermeintliche Anonymität der sogenannten sozialen Netze hat diese enthemmende Wirkung. Die Klagen über unsoziales Verhalten in diesen Netzwerken häufen sich. Man spricht von der „Vertrollung“ des Internets und fragt sich schon, ob damit das Ende des Internets, wie wir es kennen, unvermeidlich ist.


Täter und Opfer

Den immerwährenden Kampf zwischen Gut und Böse, der sich nicht nur tief in uns abspielt, sondern seit Menschengedenken auch immer wieder zwischen Menschen, erzählen wir in vielfältiger Weise in Romanen, Geschichten und Filmen. Fast immer siegt dann das Gute über das Böse. Jeden Abend können wir im Fernsehen dabei sein, wenn am Ende der Kriminale den Kriminellen faßt und seiner gerechten Strafe zuführt. Zum Täter und zum Opfer gesellt sich in der Person des Kommissars als Dritter der Retter, der dem Opfer zu seinem Recht verhilft und den Täter bestraft – und damit komplettiert sich das sogenannte „Drama-Dreieck“, ein Beziehungsmuster, von dem man annehmen mag, daß es die alten Griechen erfunden hätten.

Doch in Wirklichkeit ist es eine Erfindung der modernen Psychologie. Sie illustriert, daß nicht immer klar ist, wer Täter, wer Opfer und wer Retter ist. Die Rollen können ständig wechseln, ein und dieselbe Person kann in einer verworrenen Situation abwechselnd jede dieser Rollen inne haben. So wird ein Täter, auf den alle mit spitzem Finger zeigen, plötzlich gefühlt zum Opfer seiner schweren Kindheit. Und seine Opfer, auf die niemand zeigt, werden vergessen. Ich denke, wir sollten hier gut unterscheiden und uns nicht zu sehr von unseren Gefühlen leiten lassen. Es gibt so etwas wie ein kollektives Stockholm-Syndrom, eine Solidarität mit dem Täter, vor dem man Angst hat.

Dieser Tage geht wieder verstärkt der Name, des Attentäters von Oslo und Utøya, durch die Medien, da sich seine Tat gerade zum fünften Mal jährt – und: da der Amokläufer von München ihn als Vorbild nahm. Breivik hatte damals 77 Menschen getötet. Die norwegische Buchautorin Åsne Seierstad hat sich gefragt, wie solch ein Mensch zum Massenmörder werden kann. Sie sagt provozierend, er sei „einer von uns“, habe ein ganz gewöhnliches Leben gelebt – aber der Unterschied war: Er erlebte immer wieder Ablehnung. Machte ihn das automatisch zum Massenmörder? Nein! Seierstad benutzt das Bild eines Kombinationsschlosses: Man brauche alle Zahlen, um es zu öffnen. Fehlt nur eine, bleibt es verschlossen. Hätte nur ein Faktor gefehlt, dann hätte er es wohl nicht getan. Das ist ein Bild, dem ich mich anschließen kann. Der Mensch kann viel aushalten, aber an irgend einem Punkt wird es zu viel, so daß die Sicherung durchbrennt. Breivik wurde von seiner Familie abgelehnt, von der Partei, der er beitrat, selbst von den Rechtsextremen, denen er sich anzuschließen versuchte. „Was auch immer in seinem Leben versucht hat – er wurde zurückgewiesen, zurückgewiesen, zurückgewiesen.“


Verlierer und Gewinner

Seierstad fragt: Sind wir schuld? Haben wir dafür gesorgt, daß dieser Mensch zu solch einem Monster wurde? Diese Frage sollten wir ernst nehmen. Ein Schul-Amokläufer hatte vor seiner Tat gesagt: „Das einzige, was ich in der Schule gelernt habe, war, daß ich ein Versager bin.“ Kinder sind überaus neugierig und hochgradig lernbereit. Es gibt eine ganze Welt zu entdecken! Lernen heißt eigentlich, der eigenen Neugier zu folgen. Eigentlich. Doch dann werden die Kinder „beschult“ und leiden unter dem Leistungsdruck, den ihnen ein Lehrplan auferlegt, und dem nur die besten unter ihnen genügen können. Die unbeschwerte Kindheit weicht abrupt einem Rennen, das Gewinner und Verlierer kennt, und unter dem alle, auch die Lehrer, leiden. Weiter geht es im Beruf – auch hier: Leistungsdruck und Bewertungen, die auf das Selbstwertgefühl drücken. Das Leistungsdenken fordert hohen Tribut.

Ist denn wenigstens für die Gewinner alles gut? Erstaunlicherweise nicht. Auch sie erleiden Schaden, denn das Rennen macht alle kaputt. Sie werden vielleicht Lehrer oder Führungskräfte – und können in diesen Positionen aus ihrer eigenen Verletztheit heraus großen Schaden anrichten. Der Benediktinermöch Anselm Grün, wirtschaftlicher Leiter mehrerer klösterlicher Betriebe, betrachtet in seinem Buch „Menschen führen – Leben wecken“ die Führungspersönlichkeit. Statt sich nur auf Führungsmethoden zu verlassen, sollten sie sich selbst reflektieren können, sich ihrer eigenen Verletzungen und Bedürfnisse bewußt werden und sich damit auseinandersetzen. Wenn Führungskräfte das nicht tun, neigen sie dazu, sich in ihrem Führungsjob um sich selbst zu drehen – auf Kosten derer, für die Sie verantwortlich sind. Wo sie trotz ihrer Macht selbstunsicher sind, erniedrigen sie andere. Wo sie am Schmerz unbearbeiteter Verletzungen leiden, verletzen sie andere. Doch wenn man die Mitarbeiter kränke, so Grün ganz simpel, werden sie krank, und das steigere die Krankheitskosten im Unternehmen. Unser Sozialverhalten hat wirtschaftliche Auswirkungen – und damit Auswirkungen auf unseren Lebensstandard.


Eine Entscheidung treffen

Angesichts der jüngsten Gewalt erschallt immer lauter der ratlose Ruf nach mehr Psychologen, Therapeuten, Lehrern, Betreuern und Sozialarbeitern. Dem schließe ich mich an – aber nur bedingt: Zum einen erinnere ich an den Alarmruf zur psychosozialen Lage von 2010, als Professoren und Klinikchefs eindringlich warnten, daß es nicht genug Psychologen und Therapeuten gebe, um der immer weiter steigenden Kosten psychosozialer Krisen in unserer Gesellschaft Herr zu werden. Es sei keine Frage des Geldes, sondern eine Frage des Personals. Es gebe einfach nicht genug Leute (nachdem übrigens Lobbyarbeit der Psychologenverbände ein Jahrzehnt vorher verstärkte Zugangsbarrieren für diese Berufsgruppe geschaffen hat). Zum anderen dürfen wir nicht die Verantwortung auf die – meist schlechtbezahlten und hochgradig burnoutgefährdeten – Sozialprofis abschieben. Wir alle sind in der Verantwortung, jeder einzelne in seinem sozialen Umfeld. Und unsere Gesellschaft muß sich als ganzes fragen lassen, warum ausgerechnet die Arbeit am Menschen so wenig geachtet und so schlecht bezahlt ist.

Die große Frage, die uns die jüngsten Gewaltausbrüche stellen, lautet: Wie gehen wir miteinander um? Sicher, wir tragen alle irgend eine Kränkung aus der Kindheit in uns, aber das darf kein Grund sein, mit anderen schlecht umzugehen, sie auszugrenzen, zu erniedrigen oder zu mobben. Wir haben alle unerfüllte Bedürfnisse, doch das darf kein Grund sein, andere mit Entzug von Wertschätzung, Anerkennung oder Zugehörigkeit zu bestrafen. Es ist eine Frage der Entscheidung, sich ungeachtet der eigenen Defizite und des eigenen Befindens anderen Menschen freundlich zuzuwenden. Dann werden wir nämlich entdecken, daß gerade das auch unseren eigenen Mangel füllt. Und wir können damit Menschen, die in besonders schwierigen Umständen leben, in ein soziales Netzwerk einbetten, das verhindert, daß sie zu Gewalttätern werden.


Wenn die Sicherheit schwindet

Eigentlich ließe sich das Thema damit abschließen. Doch es gibt noch eine andere Seite zu beleuchten, die wir gerade als sehr dringend und bedrängend erleben: Das nagende Gefühl der Unsicherheit. Der Terror ist in Deutschland angekommen. Die unheimlichen Ereignisse kommen uns immer näher. Die Terrorangst ist laut Umfragen in den letzten Wochen stark gestiegen. Wir fühlen uns nicht mehr sicher. Dabei ist Sicherheit eines unserer stärksten Bedürfnisse. In Maslows Bedürfnispyramide rangiert das Bedürfnis nach Sicherheit gleich nach den körperlichen Bedürfnissen wie Nahrung, Kleidung, Unterkunft. Wir lassen uns Sicherheit eine Menge kosten. Versicherungen machen Riesengeschäfte. Und gerade jetzt in der Ferienzeit erleben Flugreisende den immer größeren Aufwand der Sicherheitskontrollen.

In alten Filmen sieht man manchmal, wie Begleiter ohne irgend eine Kontrolle einen Reisenden an freundlich dreinblickenden Stewardessen vorbei bis direkt ans Flugzeug bringen, ja vielleicht sogar noch kurz mit einsteigen. Was waren das für tolle Zeiten damals! Doch dann begannen die Palästinenser, Flugzeuge zu entführen. Daraufhin begann man an Flughäfen, die Reisenden zu kontrollieren. Dann versteckten Terroristen Sprengstoff im Gepäck. Die Flughäfen reagierten mit Gepäckkontrollen. Ein langes Katz-und-Maus-Spiel zwischen Bösewichten und Sicherheitskräften entspann sich, jüngere Entwicklungen waren Versuche, Sprengstoff in Trinkflaschen und Schuhsohlen an Bord zu schmuggeln. Seitdem dürfen wir keine Flüssigkeiten mehr im Handgepäck mitnehmen und müssen bei der Kontrolle die Schuhe ausziehen.

Haben wir damit nun die maximale Sicherheit erreicht? Nein, wohl nicht. Die bösen Menschen werden nicht müde, sich immer neue Tricks auszudenken. Die Sicherheitskräfte entwickeln immer raffiniertere Kontrollmöglichkeiten. Wie entsteht denn eigentlich Sicherheit? Durch schärfere Gesetze? Durch mehr Polizisten? Durch stärkere Absperrungen? Durch immer bessere Technik? Sicher, das alles kann mithelfen. Doch das gibt alles nur ein begrenztes Maß an Sicherheit. Wie läßt es sich steigern? Wie weit wollen wir es steigern? Das größte Maß an Sicherheit gibt es im Gefängnis. Aber wollen wir das wirklich?


Der andere Weg

Die israelische Fluggesellschaft El Al, die nach wie vor am stärksten im Fadenkreuz des Terrors steht, gilt als die sicherste Airline der Welt. Wie machen sie das? Wer nach Tel Aviv eincheckt, wird gleich mehrfach kontrolliert. Die Flugzeuge stehen auf gut bewachten Außenpositionen abseits des Terminals. Das Gepäck wird erst eingeladen, wenn man es vor dem Einsteigen persönlich identifiziert hat. Die Maschinen haben einen verstärkten Kabinenboden, um die Wirkung eventueller Explosionen im Frachtraum zu entschärfen. Doch das ist noch nicht alles.

Geschulte Psychologen führen während der Sicherheitskontrolle mit jedem Passagier ein kurzes Interview rund um die beabsichtigte Reise. Dabei ist es gar nicht so wichtig, korrekt und präzise zu antworten. So wußte ich einmal als Mitglied einer Gruppen-Rundreise weder den Namen des ersten Hotels, noch den genauen Verlauf der Reise, und fürchtete schon, deshalb nicht mitzudürfen. Doch das war kein Problem. Die Interviewer achten vielmehr auf nonverbale Signale, auf die Art, wie jemand antwortet, wie er sich verhält, und ob alles stimmig ist – und sind dabei offenbar äußerst treffsicher.


Mehr Technik oder mehr Mensch?

Während der Rest der Welt über immer bessere Technik, etwa Ganzkörperscanner, nachdenkt, setzt Israel mit Erfolg auf die persönliche Beziehung zum Reisenden. Also nicht mehr vom Selben, sondern etwas anderes. Natürlich kostet dieser Ansatz Zeit und Geld. El Al ist weder ein Billigflieger, noch ein Massenflieger. Doch der Ansatz ist bemerkenswert: Statt um Technik geht es um den Menschen. Wir im Westen sehen die Lösung ja genau in der anderen Richtung: Der Mensch gilt als Sicherheitsrisiko, und davor soll uns die Technik schützen. Mit diesem Ansatz arbeitet man derzeit intensiv an selbstfahrenden Autos – und mußte kürzlich den ersten tödlichen Unfall verzeichnen: Das Automatenauto hat einen weißen Kühllaster nicht vom hellen Himmel unterscheiden können und kollidierte mit dem Laster. Der mitfahrende Mensch hatte die Technik, die das Risiko Mensch eliminieren sollte, nicht ausreichend überwacht.

Einen ähnlichen Ansatz geht Airbus seit Jahren mit seinen Flugzeugen. Steuerbewegungen der Piloten gehen nicht, wie bei anderen Herstellern üblich, direkt an die Steuerelemente des Flugzeugs, sondern über einen Computer, der sie erst mal prüft und nur, wenn er sie für zulässig befindet, elektrisch umsetzt. Das hat immer wieder zu spektakulären Zwischenfällen geführt, weil sich Piloten und Computer nicht über die Flugsituation einig waren. So berührte 2008 ein landender Lufthansa-Airbus am Hamburger Flughafen während eines Orkans mit der Flügelspitze den Boden, weil kräftiger Seitenwind die Maschine kurz vorm Aufsetzen in die Schräglage trieb. „Halt sie gerade, Maxi!“ – dieser Spruch ging danach durch die Hamburger Medien. Und von einem Augenzeugen zufällig aufgenommene Bilder des Zwischenfalls gingen um die Welt.

Dabei hat die junge Copilotin, die für die Landung das Steuer übernommen hatte, alles richtig gemacht, wie der 85seitige Bericht der Untersuchungskommission bestätigt. Überhaupt bescheinigt die Kommission der Besatzung eine gute Arbeit und – das hat mich beim Lesen des Berichts besonders berührt – eine außerordentlich gute und förderliche zwischenmenschliche Zusammenarbeit. Das Problem war vielmehr, daß der Computer im entscheidenden Moment „glaubte“, die Maschine wäre bereits am Boden, und deshalb die Steuerbefehle der Pilotin anders in Steuerbewegungen umsetzte, als er es im Flugmodus getan hätte. Deshalb dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis die schlingernde Maschine Sekunden später endlich auf die – laut Untersuchungsbericht absolut synchronen – Steuerbewegungen beider Piloten reagierte, durchstartete und wieder sichere Höhe gewann.


Sicherheit durch Sozialverhalten

Maxi hat dann, ermutigt vom Kapitän, für den zweiten Anflug wieder das Steuer übernommen – und ist sicher gelandet. Das Ergebnis des Zwischenfalls: Airbus hat nachgebessert, einige internationale Vorschriften über die Weitergabe von Wettermeldungen wurden geändert, Fliegen ist durch diesen Vorfall und dank der peniblen Arbeit der Untersuchungskommission wieder ein Stück sicherer geworden. Doch der Punkt, auf den ich hinaus will, ist Sicherheit durch Kooperation. Technik oder Methoden können in gewissen Grenzen mithelfen, Sicherheit zu verbessern. Doch die wesentliche Quelle für Sicherheit ist unser Sozialverhalten – die Art des menschlichen Miteinanders bei der Arbeit und generell im Zusammenleben.

Lufthansa und vielen anderen Fluggesellschaften ist es wichtig, daß es trotz der Erfahrungs- und Hierarchieunterschiede keinen Standesdünkel im Cockpit gibt und beide Piloten gleichberechtigt sind. Es sind schon Flugzeuge abgestürzt, weil sich überhebliche Kapitäne von ihren Copiloten nichts sagen lassen wollten. Der Informationsfluß stockte, der Kapitän erfuhr von einem drohenden Problem nichts und konnte deshalb nicht entsprechend darauf reagieren. Ich habe vor Jahren einmal mit großer Betroffenheit einen Ausschnitt aus einer Stimmaufnahme gehört, die aus der Blackbox eines abgestürzten Flugzeugs stammte. Sie bestand nur aus drei Worten. Der Copilot sagte: „Sir?“ … keine Antwort. „Sir!“ … „SIR!!! “ Und dann brach die Aufnahme ab.


Die Frage nach dem Vertrauen

Wie entsteht tragfähiges menschliches Miteinander? Durch Vertrauen. In Paragraph 3 der Straßenverkehrsordnung gibt es den sogenannten Vertrauensgrundsatz. Er besagt, daß man als Verkehrsteilnehmer darauf vertrauen darf – also damit rechnen darf – daß sich auch die anderen an die Verkehrsregeln halten. Es sei denn, man muß annehmen, daß der andere Verkehrsteilnehmer nicht dazu in der Lage ist. Ein äußerst sinnvoller Grundsatz, der flüssigen Verkehr überhaupt erst ermöglicht – erspart er doch dem Benutzer der Hauptstraße, vor jeder Einmündung sicherheitshalber zu bremsen für den Fall, daß ihm jemand nicht die Vorfahrt gewährt.

Doch leider geht es auf unseren Straßen immer ruppiger zu. Verschiedene Gruppen von Verkehrsteilnehmern konkurrieren um den immer knapper werdenden Verkehrsraum, und die Politik versucht ratlos, das irgendwie zu regulieren. Ich habe inzwischen sowohl als Fußgänger, als auch als Fahrgast im Bus, als auch als Autofahrer so viele „unheimliche Begegnungen der dritten Art“ mit Radfahrern erlebt, daß ich für mich den Vertrauensgrundsatz gegenüber Radfahrern nicht mehr gelten lassen kann. Mir ist schmerzlich bewußt, daß das eine unzutreffende Verallgemeinerung ist: Die Radfahrer. Aber was soll ich tun, wenn ich nicht weiß, ob der nächste Radfahrer, der mir begegnet, einer der Vernünftigen und Verantwortungsvollen ist, oder einer derer, die für sich Vorfahrt immer und überall beanspruchen? Schließlich habe ich als Autofahrer eine Verantwortung über Leben oder Tod und trage bei einem Unfall immer eine Mitschuld. Ich muß inzwischen jeden Radfahrer potentiell für einen Regelbrecher halten – ein ziemlich verunsicherndes Gefühl.

Solche Erfahrungen machen mir am deutlichsten bewußt, wie sehr Vertrauen, und damit auch Sicherheit, durch gemeinsame Regeln entsteht, nach denen sich alle richten. Nicht nur auf der Straße. Auch im Einkaufszentrum, im Restaurant oder im Zug. Wenn ich annehmen kann, daß der andere sich nach den gleichen Regeln verhält wie ich, dann fühle ich mich sicher. Wenn ich nicht weiß, was er als nächstes tut, fühle ich mich unsicher. Die Frage ist also: Handelt der andere egoistisch oder sozial? Wieder wird deutlich, welch zentrale Rolle unsere Art des Sozialverhaltens spielt.


Verlorene Wertegrundlage

Was aber ist die Grundlage gemeinsamer Regeln? Werte. Gemeinsame Maßstäbe, die alle teilen, ergeben die Normen und Regeln, nach denen alle leben. Geht diese gemeinsame Wertegrundlage verloren – und das scheint derzeit nicht nur auf der Straße, sondern auch in vielen anderen Bereichen der Gesellschaft der Fall zu sein – dann müssen Gesetze an ihre Stelle treten, um ein Zerfallen der Gesellschaft in Anarchie und Chaos zu verhindern. Und so konnte es geschehen, daß uns beispielsweise das Allgemeine Gleichstellungsgesetz nichts anderes als Selbstverständlichkeiten verordnet. Was hinzukommt, wenn ein Gesetz Werte ersetzt: Ausufernde Bürokratie, die die Einhaltung des Gesetzes überwacht und Verstöße dagegen ahndet. Was für ein Armutszeugnis ist allein die bloße Existenz dieses Gesetzes für unsere Gesellschaft!

Vielleicht erklärt das alles die unguten Gefühle, die viele Menschen dem Fremden, und damit den Fremden gegenüber haben. Es ist die Unsicherheit, nicht zu wissen, welche Werte sie haben und was sie demnach als nächstes tun. Kann ich darauf vertrauen, daß sie sich an die üblichen Umgangsregeln halten, oder haben sie vor, dagegen zu verstoßen und etwas Unvorhergesehenes zu tun – vielleicht etwas, das das gewohnte Zusammenleben in unserer Gesellschaft durcheinanderbringt? Dabei fühlen die Fremden sich ebenso unsicher wie wir: Wie verhält man sich in Deutschland? Nach welchen Regeln leben die Deutschen? Wo stehen die Fettnäpfchen? Was ist richtig, was falsch? Wenn wir über Integration von Flüchtlingen diskutieren, reden wir über Sprachkurse und Arbeitsplätze. Doch wir müssen ihnen auch unsere Werte und Normen des Zusammenlebens vermitteln. Tun wir das nicht, enthalten wir ihnen ein wesentliches Stück Sicherheit vor. Und uns selbst auch.


Egoismus als Maßstab?

Nur: Wissen wir selbst um unsere Werte? Leben wir sie überhaupt noch? Oder haben wir sie selbst schon verloren? Ich habe den Eindruck, gerade die junge Generation leidet gerade an diesem Punkt sehr. Sie fühlen sich in ihrer Gruppe Gleichaltriger sicher. Dort kennen sie die Gruppenregeln und richten sich danach, um dazuzugehören – manchmal bis zur Selbstverleugnung. Das gibt ihnen Sicherheit. Doch sind sie unter Erwachsenen, beobachte ich große Unsicherheit und vielleicht sogar Angst. Wenn man nicht weiß, wie man sich in welcher Situation verhalten soll und wann man bitte oder danke sagt, muß das enorm verunsichern.

Erstaunlicherweise sind auch ältere Generationen zunehmend verunsichert: Gelten in einer sich ständig verändernden Welt die alten Maßstäbe noch? Die Älteren müßten sie ja noch noch kennen, beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln so simple Regeln wie „erst aussteigen lassen, dann einsteigen“. Doch sie leben diese Regeln nicht mehr und geben sie auch nicht mehr an ihre Kinder weiter. Statt dessen schaffen sie ihre eigenen Regeln. So beobachtete ich im Botanischen Garten einmal, wie eine Mutter mit ihren Kindern trotz ausdrücklichen, mit der Gesundheit der Tiere begründeten Verbotes die Enten fütterte. Den Hinweis einer Passantin erwiderte die Mutter scharf, doch dann fragten die Kinder, was geschehen sei. Die Erklärung der Mutter, während weiterhin Brotkrumen ins Wasser flogen: Das Füttern sei eigentlich verboten, doch sie täten es ja nur dieses eine Mal und nur ein bißchen, und jetzt nur noch so lange, bis die Brotreste alle seien. Was haben die Kinder in diesem Moment zum Umgang mit Regeln gelernt?


Was füllt das Wertevakuum?

Wenn ein Maßstab von außen fehlt, dann lebt man eben seinen eigenen Egoismus – und fordert dafür Toleranz. Doch das tut uns nicht gut, denn das Ich neigt zur Maßlosigkeit. Es braucht Maß und Grenze von außen. In einer globalisierten Welt stellt uns die Begegnung – oder manchmal eben der Zusammenprall – mit dem Fremden (der „Clash der Kulturen“) neu die Frage nach unseren Werten, Normen und Regeln. Solange wir Deutschen uns nicht trauen, eine Leitkultur zu haben, geschweige denn, sie zu leben, brauchen wir uns weder darüber zu wundern, daß sich alle – Deutsche und Ausländer – in unserem Land so unsicher fühlen, noch darüber, daß Fremde dann eben die Werte ihrer eigenen Kultur leben. Und sie uns vielleicht sogar aufzuzwingen versuchen.

Was dabei herauskommt, ist im besten Fall Multikulti – ein Nebeneinanderherleben mit ständigem Werte-Konfliktpotential, sofern man sich nicht weit genug aus dem Weg gehen kann – und im schlimmsten Fall religiöser Fanatismus bis hin zum Terror. Die Attraktivität des Islamischen Staates für junge Leute, die sich in unserer werteentwurzelten Welt nach haltgebenden Werten sehnen, ist damit nur zu verständlich. Der Islamische Staat bietet einer immer komplizierteren Welt klare und überaus simple, geradezu sektenhafte Wertestrukturen an – und er steht Gewehr bei Fuß, unser Wertevakuum im Westen damit zu füllen.


Wo können wir unsere unsere verlorengegangenen Werte wiederfinden? Wie können wir wieder beginnen, sie zu leben? Und wie können wir sie weitergeben? Ich bin hier sehr versucht, meine Antworten zu geben, und dabei als Christ natürlich die Bibel als Wertequelle mit ins Spiel zu bringen. Aber ich will hier niemandem etwas aufdrücken. Ich wünsche mir aber, daß wir in dieser Spannung bleiben und nicht das Thema nach dem – hoffentlichen – Abklingen der Gewaltwelle wieder zu den Akten legen. Nachdem ich in einem früheren Newsletter herausgearbeitet habe, den Terror als Anfrage an unseren Lebensstil zu betrachten, sehe ich in diesem Newsletter die Gewalt als Anfrage an unser Sozialverhalten und dessen Wertegrundlage. Stellen wir uns diesen Anfragen!

Herzlichst,
Ihr Reimar Lüngen



„Wir haben die Aufmerksamkeit für unsere Mitmenschen verlernt, weil wir uns nur noch als Konkurrenten im Kampf ums Überleben sehen.“
– Franco Berardi



Inhalt

> LED-Lampen: Endlich ausgereift?
> Termine und Infos
> Beruflichen Wandel meistern



LED-Lampen: Endlich ausgereift?

Ab September tritt die nächste Stufe des Glühlampenverbotes in Kraft: Dann dürfen auch keine Halogenlampen mehr produziert werden, die bisher als in der Lichtqualität ebenbürtiger, aber etwas sparsamerer Ersatz für die Glühbirnen dienten. Nachdem sich die Quecksilber-Energiesparlampe als technologischer Flop herausstellte, tritt nun die inzwischen ordentlich helle LED-Lampe an ihre Stelle. Ist sie ein ebenbürtiger Ersatz für die klassische Glühlampe?

Kurze Antwort: Der LED-Lampen-Kauf ist Glückssache – sofern Ihnen Gesundheit und Lebensqualität am Herzen liegen. Es gilt, die vielen technischen Pflichtangaben auf den Verpackungen zu beachten (und zu verstehen), aber auch das schützt nicht vor Fehlgriffen. Warum ist das so? Im Gegensatz zur genial einfachen Glühlampe sind LED-Lampen überzüchtete Hochtechnologie-Produkte, die eine Vielzahl einander widersprechender Zielvorgaben zu erfüllen haben. Das wird deutlich, wenn man weiß, wie LEDs funktionieren:


Wie LED-Lampen funktionieren

LEDs sparen Energie, indem sie Licht nicht durch Hitze erzeugen, sondern durch quantenphysikalische Effekte in einem winzigen Kristall. Der strahlt – anders als ein Glühfaden – nur in eine Richtung. Und er braucht nicht 230 Volt Wechselstrom, sondern 4 bis 5 Volt Gleichstrom. Um viel Licht zu produzieren, muß jedoch viel Strom durch den winzigen Kristall fließen. Und das erzeugt eben doch Wärme, die allerdings den wärmeempfindlichen Kristall schädigt. LEDs wandeln satte 70 Prozent des Stroms in Wärme um (die Glühlampe bis zu 95 Prozent – in diesem Unterschied liegt das Sparpotential).

Aus alledem folgt: Die LED-Lampe muß den Netzstrom erst mal umwandeln. Das tut ein elektronisches Netzteil auf kleinstem Raum – Technik am Limit, und oft darüber (was sich in Surren, Pfeifen, Zischeln oder Flimmern äußert). Das Netzteil ist auch der Grund, warum die meisten LED-Lampen nicht dimmbar sind – ihre Elektronik verträgt sich nicht mit der Elektronik in den Dimmern. Die Wärme der LED und des Netzteils muß durch teils abenteuerliche Konstruktionen abegleitet werden. Und das erzeugte Licht muß durch manchmal kuriose Einbauten zu einem möglichst großen Abstrahlwinkel geformt werden – oder es strahlt eben nur in eine Richtung.

Da LEDs eigentlich nur einfarbiges Licht erzeugen können, produziert man weißes Licht mit einem Trick: Auf eine blau leuchtende LED trägt man einen Klecks gelb leuchtenden Phosphors auf – blau und gelb mischt sich zu weiß. Welchen Farbton dieses Weiß hat, also ob es „warm“ oder „kalt“ erscheint, und wie gut Lichtqualität und Farbwiedergabe sind, hängt von den Leuchtstoffen im Phosporklecks ab – und von der Geschicklichkeit der Chemiker, die sie mischen. Auch hier gibt es einen Zielkonflikt: Man bekommt entweder gutes oder helles Licht – beides gleichzeitig ist schwierig. Viel Arbeit also für die Entwicklungsingenieure, während die Preise der LEDs immer weiter sinken. Fast alle LEDs – auch teure Markenprodukte – kommen deshalb aus fernöstlicher Billigproduktion, was immer wieder zu Qualitätsproblemen führt.


Worauf achten beim LED-Kauf?

Überlegen Sie, ob Sie die nächsten 25 Jahre wirklich beim Licht einer noch unausgereiften Lichtquelle verbringen wollen. Wenn Sie möglichst ohne Einbußen der Lebensqualität Strom sparen wollen oder müssen, dann brauchen Sie LED-Expertenwissen. Machen Sie sich vor allem kundig über die Bedeutung der Packungsaufdrucke. Keine Angaben gibt es allerdings zum Flimmern, obwohl es ein beträchtlicher Streßfaktor ist – auch dann, wenn Sie es nicht bewußt wahrnehmen. Das Gehirn muß nämlich aus dem ständigen, stroboskopartigen Hell-Dunkel-Wechsel ein gleichmäßiges Bild „verrechnen“ – da summieren sich über einen ganzen Abend beträchtliche Gehirnleistungen. Lesen Sie am besten Testberichte der Stiftung Warentest oder von „LED-Bloggern“. Sie testen auch das Flimmern.

Womit müssen Sie noch rechnen? In zu engen Leuchtengehäusen überhitzen LED-Lampen und sterben einen frühen Wärmetod. Eigentlich harmlose Spannungsspitzen im Netz können die empfindlichen LEDs ebenfalls zerstören – eine normale Leuchtstoffröhre im gleichen Stromkreis kann schon reichen. Kleine Fehlerströme, wie sie manchmal in Altbau-Installationen auftreten, lassen ausgeschaltete LED-Lampen glimmen oder blitzen. Meiden Sie abends „kaltes“ (stark blauhaltiges) Licht. Die systembedingt kräftige Blauspitze im LED-Licht wirkt aufs Hormonsystem: Der Körper schaltet auf „Tag“, was die Schlafqualität beeinträchtigt und ebenfalls eine ernstzunehmende Streßquelle ist.

Vermeiden Sie bei LED-Lampen mit Klarglas-Kolben den direkten Blick auf die LED-Chips – sie können ähnlich hell wie die Sonne sein, sind aber durch ihren hohen Blauanteil aggressiver als Sonnenlicht. Die Netzhaut gerät unter oxidativen Streß und erleidet über die Jahre Schaden – im schlimmsten Fall bis zur Erblindung. Besonders empfindlich in dieser Hinsicht sind Kinderaugen. LED-Lampen gehören deshalb hinter möglichst voluminöse Lampenschirme, die das Licht weich streuen und möglichst gelblich färben (also Blau ausfiltern). Die so beliebten Strahler und all die kleinformatigen Glitzerlampen aus dem Baumarkt sollten Sie meiden.



Termine und Infos

Es ist Sommer. Viele Menschen sind in den Ferien. Ich habe meinen Urlaub bereits hinter mir und genieße es, daß gerade alles langsamer läuft und der Terminkalender mir so manchen freien Tag bereithält. Für Sie bedeutet das: Wenn Sie Berufungs- oder Bewerbungscoaching suchen, dann brauchen Sie nicht bis zum Herbst zu warten, sondern dürfen sich gern jetzt schon bei mir melden. Es gibt keine langen Wartezeiten.

Im Herbst wird es für mich spannend: Berufungsschritte in unbekanntes Land hinein sind dran. Noch weiß ich nicht, wie das wird, und wieviel Zeit es kostet. Wichtig ist mir, bei allem, was auf mich zukommt, das Coachingangebot aufrechtzuerhalten. Die Seminartätigkeit in Hamburg wird vermutlich in der nächsten Zeit weiterhin ruhen müssen, für längerfristig geplante Seminare in Kooperation mit anderen Anbietern bleibe ich aber offen. Sobald sich neue Seminartermine ergeben, erfahren sie das wie üblich an dieser Stelle.

Genießen Sie weiterhin die Sommerzeit!

Immer wieder werde ich gefragt, ob es solche Seminare, wie ich sie anbiete, auch anderswo als nur in Norddeutschland gäbe. Meines Wissens nicht – aber ich würde sie auch woanders halten, wenn ich eingeladen werde. Wenn es am Ort einen Ansprechpartner oder ein Team gibt, das bei der Organisation hilft und lokal auch ein wenig die Werbetrommel rührt, dann können wir mit wenig Aufwand Großes erreichen – natürlich zu beiderseitigem Nutzen, wie bisherige Veranstaltungen zeigen. Also: Wenn Sie mich als Referent einladen möchten, dann sprechen Sie mich gern an!

Mehr zu meinen Seminarthemen auf: www.RLuengen.de/termine



Beruflichen Wandel meistern

Sie sind frustriert im Beruf? Drohen auszubrennen? Langweilen sich zu Tode? Vermissen den Sinn? Wissen nicht, wie es weitergehen soll? Dann bleiben Sie nicht in Ihrer frustrierenden Situation! Sie riskieren sonst vielleicht sogar gesundheitliche Schäden. Warten Sie nicht, bis es zu spät ist.

Wenn Sie sich eine Veränderung nicht zutrauen oder nicht wissen, was Sie als nächstes tun sollen, dann stehe ich Ihnen mit Berufungscoaching und/oder Bewerbungscoaching gern zur Verfügung: Sie entdecken, was in Ihnen steckt, gewinnen Klarheit über Ihre Möglichkeiten, wissen, welche Richtung Sie einschlagen können, verstehen, wie der Bewerbungsprozeß funktioniert und präsentieren mutig einen Lebenslauf, auf den Sie stolz sein können.

Wenn Sie sich das wünschen, dann lassen Sie sich doch zu einem unverbindlichen und kostenlosen Kennenlerntelefonat einladen. Wir nehmen uns Zeit füreinander und ergründen, was Sie brauchen und was ich für Sie tun kann. Sie gehen kein Risiko ein: Nur wenn alles perfekt paßt, beginnen wir mit dem Coaching. Davor sind Sie zu nichts weiter verpflichtet.

So erreichen Sie mich:

Reimar Lüngen
Onckenstraße 11
22607 Hamburg

Tel. 040/28 41 09 45
E-Mail info@klaarkimming.org

Mehr Infos auf: www.KlaarKimming.org




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