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Newsletter November 2010

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Liebe Interessierte,

gute Nachrichten rechtzeitig vor Weihnachten: Die Wirtschaft wächst wieder, der Export boomt, Fachkräfte werden knapp. Es geht endlich wieder weiter, Business as usual. Doch warum wollen die Skeptiker nicht schweigen? Was ist faul an unserem XL-Aufschwung?

Erstens: Der Aufschwung ist hauptsächlich vom Export getragen. Und die Welt ist aus den Fugen. Da draußen tobt gerade ein zerstörerischer Währungskrieg im Rennen um die besten Exportchancen. Regierungen und Zentralbanken der großen Industrieländer spielen mit dem Feuer und drohen die Kontrolle zu verlieren. Die Überschuldung sitzt vielen Staaten schwer im Nacken. Die Amerikaner haben Angst, wie Griechenland zu enden. Analysten fürchten das Platzen einer Immobilienblase in China.

Zweitens: Weder Griechenland, noch der Euro sind stabil. Harte Einschnitte in verschiedenen Ländern versuchen zu retten, was zu retten ist, würgen dort aber gleichzeitig die Konjunktur ab. Kollabieren weitere Euroländer, kostet uns das viel, viel mehr als Griechenland. Dann können wir Deutschen, die Zahlmeister der EU, unseren Aufschwung wieder vergessen.

Drittens: Das Grundproblem des unmenschlich gewordenen Arbeitslebens ist nicht gelöst - nämlich der Umgang mit dem Menschen. Wir machen weiter wie bisher, obwohl es nicht weiter wie bisher gehen kann. Jüngst schlugen 19 Klinikchefs Burnout-Alarm: Die Kosten psychischer Erkrankungen seien nicht mehr beherrschbar, Problemlösungen bisher nicht in Sicht. Hier gibt es viel zu tun!

Der derzeitige Aufschwung trotz des relativ starken Euros spricht für die Leistungsfähigkeit Deutschlands. Darauf können wir stolz sein - aber wir können nicht darauf bauen, daß nun alles besser wird. Bleiben Sie besonnen bei finanziellen und beruflichen Entscheidungen. Bloß kein Kaufrausch zu Weihnachten!

Viele Grüße
Reimar Lüngen



"Das Schlimmste ist vorüber. Erholung ist in Sicht."
- US-Präsident Hoover, 1930

"Die Krise ist vorbei. Wir haben einen XL-Aufschwung."
- Bundeswirtschaftsminister Brüderle, 2010



Inhalt

> Währungskrieg: Zerstörung der Kaufkraft
> Arbeitsmarkt: Fachkräfte knapp
> Psychosoziale Krise: Klinikchefs schlagen Alarm
> Termine und Ausblick
> Lebensthema Berufung



Währungskrieg: Zerstörung der Kaufkraft

Weltweit befinden sich die wichtigsten Währungen in einem Abwertungswettlauf, um jeweils eigene Exportchancen zu verbessern. Je weniger die eigene Währung wert ist, desto billiger sind eigene Exporte auf dem Weltmarkt. Vor allem zwischen den USA und China herrscht ein regelrechter Währungskrieg, der zum Handelskrieg eskalieren könnte. Der Euro läuft in diesem Rennen derzeit hinterher - erscheint also vergleichsweise stark. Doch das gilt nur im Wechselkurs zu anderen Währungen. Gemessen an Gold verliert auch der Euro an Wert.

Diesen Krieg kann niemand gewinnen. Seine paradox anmutende Munition ist die Zerstörung der eigenen Kaufkraft. Das heißt im Weltmaßstab: Die großen Verlierer werden ausgerechnet die Währungen sein, deren Kurse am stärksten sinken. Dabei sinken die Kurse eigentlich, um Vorteile auf den Märkten zu erhaschen. Und für die betroffenen Länder heißt es: Die Verlierer sind die einfachen Leute. Schwache Währungen zerstören die Mittelklasse und daraus folgend ganze Ökonomien.

Quelle: http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=14678



Arbeitsmarkt: Fachkräfte knapp

Lange wurde schon vom "War for talents" gesprochen. Nun scheint er augebrochen zu sein. Die Karten für Arbeitnehmer verbessern sich. Menschen über 50 werden wieder interessant für den Arbeitsmarkt. Allerdings gilt das bislang nur für hochqualifizierte Ingenieure, und Leute in den Pflege- und Gesundheitsberufen. Auch das Handwerk kann Lehrstellen nicht mehr besetzen.

Deutschland wolle nach der Krise "mit deutscher Ingenieurskunst in wichtigen Zukunftsmärkten durchstarten", habe aber ausgerechnet jetzt zu wenig exzellent qualifizierte Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik. Von 2010 an stünden dem Arbeitsmarkt jährlich aufgrund der demographischen Entwicklung (Geburtenrückgang) hunderttausende Arbeitskräfte weniger zur Verfügung. Auch vor diesem Hintergrund wird derzeit die Einwanderungsdebatte kontrovers geführt.

Quelle: http://www.n24.de/news/newsitem_6341148.html



Psychosoziale Krise: Klinikchefs schlagen Alarm

30 Prozent der Bevölkerung leiden an einer psychischen Störung. Die Kosten und Folgen psychosozialer Krisen in unserer Gesellschaft sind nicht mehr beherrschbar. Das sagen 19 Professoren und Klinikchefs in einem dramatischen Aufruf, den der "Focus" unter der Überschrift "Burnout-Alarm" am 23. Oktober veröffentlichte. Betroffen und erschüttert über die aktuelle Lage fordern sie eine breite gesellschaftliche Debatte über die Situation in der Arbeitswelt.

Am häufigsten träten Depressionen, Angststörungen, psychosomatische Erkrankungen und Suchterkrankungen auf. Deren Kosten explodierten in den vergangenen Jahren bis 2008 auf 29 Milliarden Euro. Anderen Industrieländer zeigen ähnliche Entwicklungen. Die Professoren fürchten eine Burnout-Welle auf uns zurollen. Eine adäquate Behandlung der Patienten ist heute schon nicht mehr möglich. Psychologen und Therapeuten müßten drei- bis fünfmal mehr Patienten behandeln, als sie können. Auch größere Geldsummen, woher auch immer sie kommen könnten, würden nicht mehr helfen. Angesprochen sei deshalb nicht nur das Gesundheitssystem, sondern alle Bereiche der Gesellschaft.

Mehr auf: www.RLuengen.de/termine/themen.html#m015



Termine und Ausblick

Im November gibt es wieder eine Premiere: Das Seminar "Vom Wert der Hochsensiblen" geht am 23. November an den Start. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und eines wird immer deutlicher: Es ist mir ein Herzensthema. Wer weiß oder vermutet, hochsensibel zu sein, oder wer in Familie oder Beruf mit Hochsensiblen zusammen ist, ist herzlich eingeladen, mehr zu erfahren und sich selbst berühren zu lassen.

Was steckt dahinter? Knapp 20 Prozent der Menschen haben von Geburt an eine feinere Wahrnehmung, und sie denken gründlicher und fundierter. Ihr Weitblick und ihre besondere Problemlöse- und Beratungskompetenz sind für unsere Gesellschaft eine unverzichtbare Gabe - gerade angesichts der wachsenden Zahl scheinbar unlösbarer Probleme. Doch da sie leiser und bedächtiger als die meisten anderen Menschen sind, werden sie in unserer lauten, schnellen Welt nicht wahrgenommen und leicht abgehängt. Sie haben oft selbst den Eindruck, nicht in diese Welt zu passen oder irgendwie falsch zu sein.

Unsere Gesellschaft und unsere Arbeitswelt sähe anders aus, hätten wir die Sensiblen nicht an den Rand gedrängt - und würden die Sensiblen selbstbewußt ihren Platz einnehmen und ihren so dringend benötigten Beitrag leisten. Das Seminar will zum Verstehen und zur Begegnung einladen. Steine werden von Herzen fallen, und Mut zum Losgehen wird wachsen. Herzliche Einladung also zum Seminar "Vom Wert der Hochsensiblen" am Donnerstag, 23. November und gleich noch einmal am Dienstag, 9. Dezember, jeweils 19:30 Uhr in Hamburg-Eppendorf. (Es sind zwei voneinander unabhängige Termine.)

Schon am Montag, 15. November gibt es den Workshop "Vom Schwung unserer Berufung" ebenfalls in Hamburg-Eppendorf. Auch wer sich eher für das Thema Hochsensibilität interessiert, ist auch hierzu herzlich eingeladen. Denn gerade Hochsensiblen ist es eine große Hilfe, ihre Berufung zu entdecken und zu leben.

Das bewährte Seminar "Mit Schwung aus der Krise" pausiert wegen des von der Bundesregierung ausgerufenen Aufschwungs - und wegen Weihnachten. Im neuen Jahr wird es neue Termine geben, denn das Thema trifft nach wie vor genau ins Schwarze: Der oben erwähnte Aufruf der Klinikchefs betont die Dramatik der im Seminar behandelten pschosozialen Probleme für unsere Wirtschaft. Bleiben Sie dran!

Mehr auf www.RLuengen.de



Lebensthema Berufung

Es ist kein Zufall, daß Coaching seinen Durchbruch in den 1980er Jahren hatte - zu der Zeit, als der Computer unsere Gesellschaft durchdrang und veränderte. Seit dem werden Herausforderungen und Entscheidungen in der Arbeitswelt, wie auch im täglichen Leben, immer komplexer. Der Bedarf nach professioneller Wegbegleitung steigt deshalb zusehends.

Unsere Berufung zu kennen und zu leben ist unsere Sicherheit in unsicheren Zeiten - und die beste Antwort auf die Krisenentwicklungen. Wenn Sie unzufrieden sind, Klarheit und Orientierung wünschen, Ihre Hochsensibilität leben lernen wollen, weitere Schritte planen oder gehen wollen, Ihre Berufung suchen oder umsetzen wollen, dann könnte Berufungscoaching etwas für Sie sein. Vereinbaren Sie einfach ein unverbindliches und kostenloses Kennenlerngespräch mit mir und finden Sie heraus, was sich durch Berufungscoaching in Ihrem Leben verändern kann.

Reimar Lüngen
Onckenstraße 11
22607 Hamburg

Tel. 040/28 41 09 45
E-Mail info@klaarkimming.org

Mehr auf www.KlaarKimming.org
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