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Newsletter August 2010

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Liebe Interessierte,

Rente mit 67 - derzeit das ganz heiße Diskussionsthema. Es ist tatsächlich nicht sinnvoll, das Potential und die Lebenserfahrung älterer Menschen einfach aufs Abstellgleis zu schicken. Ebensowenig sinnvoll ist es, die Lebensarbeitszeit zu verlängern, solange die meisten Älteren arbeitslos sind. Eine Endlos-Diskussion bahnt sich an. Wo ist der Ausweg?

Als Berufungscoach werfe ich den Begriff "Berufung" in die Runde. Ein sperriges Thema, psychologisch kaum erforschbar, und dennoch erlebbare Lebensrealität. Mein Diskussionsbeitrag: Wenn Menschen das tun, was ihnen leicht fällt, was ihnen Spaß macht und was sie jung hält - warum sollten sie dann damit aufhören, nur weil sie ein bestimmtes Alter erreicht haben? Meine These: Zu seinen größten Leistungen ist der Mensch im Alter fähig. Diese unschätzbaren Ressourcen darf unsere nach wie vor kriselnde Gesellschaft nicht verschenken.

Einblick und Perspektive zum Thema möchte ich in meinem neuen Vortrag "Vom Schwung der Berufung" bieten. Herzliche Einladung am Freitag, dem 10. September um 19:30 Uhr am bewährten Ort in der Kegelhof Kommunikationsküche.

Viele Grüße
Reimar Lüngen



Inhalt

> Vom Wert des Geldes
> Keynes kritisiert Keynes
> Höchstpreise für Buch über Inflation
> Termine
> Lebensthema Berufung



Vom Wert des Geldes

Wieviel ist unser Geld wert? So viel, wie wir *glauben*, daß es wert ist. Papierwährungen wie der Euro oder der Dollar bekommen ihren Wert tatsächlich durch das Vertrauen, das man ihnen beimißt. Geld ist vor allem Psychologie. Die staatliche "Krisenbewältigung" durch Schuldenmachen und Drucken neuen Geldes ("Bereitstellen von Liquidität") ist damit ein Spiel mit dem Feuer, denn sie untergräbt das Vertrauen in die Währung. Geht das Vertrauen erst mal verloren, ist die Abwärtsspirale des Wertverlustes kaum noch aufzuhalten.

Unter der Überschrift "Unser Geld basiert nur auf Vertrauen - und das Vertrauen schwindet" kritisierte Börsenexperte Martin Mack kürzlich im Handelsblatt: "Jede Krise der letzten Jahrzehnte, die immer auch eine bereinigende Komponente beinhaltet, wurde durch den Einsatz von weiterem und billigem Geld an ihrer Entfaltung - der kreativen Zerstörung - gehindert, nur um die wahren Ursachen - die Überschuldung - nicht angehen zu müssen."

Der Begriff "kreative Zerstörung" stammt von Josef Schumpeter und meint die Erneuerung des Bestehenden, wie es zu Beginn eines neuen Kondratieff-Aufschwungs geschieht. Wir lebten jahrzehntelang auf Pump, die Staatsschulden summierten sich. Krisen können solch kranke Strukturen zerstören und Raum für neue schaffen. Doch der staatliche Kampf gegen die Krise verhindert nicht nur die Entstehung von Neuem, sondern verschlimmern das Kranke auch noch. Schuldenpolitik wird durch immer neue Schulden korrigiert.

Verständlich: Politiker können nicht einfach tatenlos zusehen. Der Sozialstaat soll nicht angetastet werden. Veränderungen sind für alle unangenehm. Aber: Je länger wir gegen die Erneuerung des Alten kämpfen, desto unangenehmer die Folgen - bis hin zum völligen Verlust des Vertrauens in die Währung.



Keynes kritisiert Keynes

Erstaunlich und kaum bekannt: John Maynard Keynes, der Verfechter staatlicher Krisenbewältigung durch Verschuldung, erklärte 1937 (nach sieben Jahren Depression), daß Ausgabenprogramme auf Pump keine Dauereinrichtung sein können. Sie würden nicht nur nichts bringen, sondern auf Dauer auch schaden.

Mehr auf: www.RLuengen.de/termine/themen.html#m008



Höchstpreise für Buch über Inflation

Banker interessieren sich derzeit verstärkt für ein seltenes Buch von 1974: Jens O. Parsson, "Das Sterben des Geldes. Lektionen der großen deutschen und amerikanischen Inflationen." Bei Ebay wurde das Buch inzwischen für Höchstpreise angeboten.

Mehr auf: www.RLuengen.de/termine/themen.html#m009



Termine

Neues Thema: Berufung. Den brandneuen Vortrag "Vom Schwung der Krise" mit Mini-Workshop gibt es am Freitag, dem 10. September in der Kegelhof Kommunikationsküche in Hamburg-Eppendorf.

Auch das bewährte Thema "Mit Schwung aus der Krise" bleibt auf dem Programm: In Hamburg ist der nächste Termin schon diese Woche Mittwoch, 25. August, in der Kegelhof Kommunikationsküche. Kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich! Zur schnellen Information hängt die Einladung direkt an der Mail.

Auch in Berlin-Schöneberg gibt es wieder "Mit Schwung aus der Krise", und zwar am Dienstag, dem 21. September. Beginn für alle Veranstaltungen um 19:30 Uhr.

Mehr auf www.RLuengen.de/termine



Lebensthema Berufung

Unsere Berufung zu kennen und zu leben ist unsere Sicherheit in unsicheren Zeiten - und die beste Antwort auf die Krisenentwicklungen. Wenn Sie unzufrieden sind, Klarheit und Orientierung wünschen, weitere Schritte planen oder gehen wollen, dann könnte Berufungscoaching etwas für Sie sein. Vereinbaren Sie einfach ein unverbindliches Kennenlerngespräch mit mir.

Reimar Lüngen
Onckenstraße 11
22607 Hamburg

Tel. 040/28 41 09 45
E-Mail info@klaarkimming.org

Mehr auf www.meineBerufung.de und www.KlaarKimming.org
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